JÜDISCHES AUF DEM OKTOBERFEST

In gut drei Wochen ist es wieder soweit: „O’zapft wird“, Oberbürgermeister Ude wird das wie üblich mit zwei oder drei Schlägen auf den Zapfhahn bewerkstelligen und am nächsten Tag in einer Kutsche sitzend den Festumzug anführen. Der ist in diesem Jahr was ganz Besonderes, weil das Oktoberfest seinen 200. Geburtstag feiert. Vor genau 100 Jahren gab es auch einen Jubiläums-Festumzug und der wurde nicht etwa von gestandenen Oberbayern, sondern von zwei Brüdern aus einem westfälischen Landjudendorf geprägt. ..mehr

Nackte Mütter und küssende Großeltern

Die eher herbstlichen Temperaturen im Sommermonat August bieten sich ja geradezu für einen Museumsbesuch an.

Nur noch bis 12. September kann man die Ausstellung „Family Files. Zeitgenössische Fotografie und Videokunst aus Israel“ im Jüdischen Museum München besuchen.  ..mehr

Nicht öffentlich (3) – Eine Recherchereise nach Waldram

Setzt man sich am Marienplatz in die S-Bahn, braucht man eine gute Stunde,  um den Wolfratshausener Ortsteil Waldram zu erreichen. Momentan sogar eine halbe Stunde länger. Schienenersatzverkehr.

Waldram – dieser kleine Ort, auf der einen Seite durch die Bundesstraße, auf der anderen Seite durch die Isar begrenzt -  hat eine bewegte Geschichte. ..mehr

Aus dem Gästebuch (4): Nette Worte von Atlanta bis Borenstein

In dem Gästebuch eines Museums findet sich mehr als das Urteil über eine Ausstellung. Die Einträge erzählen manchmal auch kleine Geschichten über die Besucher selbst. ..mehr

Anderswo (6) – das Jüdische Museum in einer anderen Szene

Letzte Woche eröffnete im Stadtmuseum die Ausstellung FORUM 021: Roberto Bossaglia – eine andere Szene/ un’altra scena. Der italienische Fotograf hat München ins Visier genommen und dabei einen besonderen Blick auf die neuen städtebaulichen Trends geworfen. Natürlich darf das Jüdische Museum da nicht fehlen. ..mehr

klimaherbst.de zu Gast auf der Terrasse

Heute ab 20 Uhr können alle Besucher auch im Chat beim Klimaschutz mitreden. Auto, Rad oder Nahverkehr – wie wollen wir weiterfahren? Eine Debatte im Rahmen der städtischen Leitlinie zum Klimaschutz. ..mehr

JÜDISCHE FEIERTAGE (3): TISCHA BEAW

Am Abend des 19. Juli beginnt dieses Jahr Tischa Beaw, der wichtigste Trauertag des jüdischen Jahres. Wörtlich heißt Tischa Beaw „9. Tag des Monats Av“. Am 9. Av 3830 (2. August 70 n.u.Z.) wurde der Tempel in Jerusalem zerstört – eine der großen Katastrophen der jüdischen Geschichte. In München erinnert ein monumentales Historiengemälde daran, wie die Tempelzerstörung zu antijüdischer Propaganda genutzt wurde. ..mehr

“Gedanken an die eigene Familie”

Vielleicht blättere der eine oder andere beim Besuch der aktuellen Ausstellung im Jüdischen Museum innerlich auch in seinem eigenen Familienalbum, schreibt Judith Liere in der Süddeutschen Zeitung. Der Gedanke der Kritikerin gibt einen Hinweis auf die emotionale Wirkungskraft der Fotografien in “Family Files“. Das positive Presseecho freut uns natürlich. Wir  haben mal ein paar Pressestimmen zusammengetragen.  ..mehr

Anderswo (5): Wien im Film – Stadtbilder aus 100 Jahren

Für ein kulturhistorisches Museum zeigt das Wien Museum am Karlsplatz derzeit eine ungewöhnliche Ausstellung, die einzig mit dem Medium Film arbeitet. ..mehr

Irmela von der Lühe – Deutschsprachige jüdische Gegenwartsliteratur

Heute findet der letzte Vortrag der Ringvorlesung “Wer zeugt für den Zeugen?” statt. Irmela von der Lühe wird über deutschsprachige jüdische Gegenwartsliteratur sprechen. ..mehr