Record Store Day – Die Welt feiert die Kultur der unabhängigen Plattenläden

Am 18. April 2015 ist RECORD STORE DAY! Jedes Jahr am dritten Samstag im April wird in weltweit über 3000 teilnehmenden Plattenläden die einzigartige Kultur der unabhängigen Plattenläden hervorgehoben und zelebriert. Anlässlich unserer Ausstellung “Jukebox. Jewkbox!” hat Christoph Hallerberg, Organisator des Record Store Day Deutschland, einen Gastbeitrag für uns gebloggt:
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Jüdisches Jahrhundert auf Schellack und Vinyl – Sammler Raymond Wolff erinnert sich

Jukebox – Jewkbox! Begleitet von dem Musik-Sammler Raymond Wolff habt sich Journalist Matthias Eberl in unseren Ausstellung mit Mikrofon und Kamera auf Spurensuche begeben. Mitgebracht hat er eine Audio-Slideshow über die Ramones, den Berliner Kanton Magnus Davidson und eine Schallplatte des Odeon Orchesters als letzte Erinnerung an eine Tante in Berlin.

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Pessach – die Freiheit feiern

Pessach ist ein besonderes Fest innerhalb des jüdischen Jahreskreises. Die Atmosphäre ist sehr feierlich und das aus gutem Grund. Pessach erinnert nämlich an ein ganz wichtiges Ereignis in der jüdischen Geschichte und Tradition: den Auszug der Israeliten aus Ägypten und das Ende der Knechtschaft unter dem Pharao. Und dies bedeutete vor allem eines: Freiheit! Wenn das kein Grund zum Feiern ist…
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Medienecho zu JUKEBOX. JEWKBOX!

Wir freuen uns sehr über die Medienberichte aus Radio und TV zur Eröffnung unserer Ausstellung “JUKEBOX. JEWKBOX!. EIN JÜDISCHES JAHRHUNDERT AUF SCHELLACK UND VINYL”. Die Ausstellung ist bis 22. November in unserem Hause zu sehen.

Eine Übersicht über Stimmen aus den Medien: ..mehr

12 Dinge, die man über Nipper the dog wissen sollte

Wer sich ab Donnerstag unsere Ausstellung Jukebox. Jewkbox! Ein jüdisches Jahrhundert auf Schellack und Vinyl ansieht, der wird im Foyer von einem Hund auf einer großen Leuchtwand begrüßt. Jeder hat das Tier mit den gespitzten Ohren schon mal irgendwo gesehen. Aber wo genau? Anlässlich der #museumsweek verraten wir euch die Geschichte von Nipper, dem Hund! #secretsMW

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Jukebox – Jewkbox hinter den Kulissen: In diesem Aufbau ist Musik drin

Es geht laut her im Jüdischen Museum München, und das nicht nur, weil die Vorbereitungen für Jukebox.Jewkbox. Ein jüdisches Jahrhundert auf Schellack und Vinyl auf Hochtouren laufen. Eine Jukebox der Kultmarke Rock Ola aus den 1950ern wird bald für Schwung im Foyer sorgen. Bevor die Töne kommen hat sich unsere Mitarbeiterin Lilian Harlander mit Handykamera schon mal auf die Jagd nach Bildern gemacht. ..mehr

Purim – eine große jüdische Party

An Purim wird ordentlich gefeiert! Es geht fröhlich, laut und ausgelassen zu – ganz so, wie es sich für ein Freudenfest gehört.
Purim erinnert an die Errettung der persischen Juden durch Esther. Sie ist die Heldin der Purimgeschichte, von der das nach ihr benannte Buch („Buch Esther“/“Megillat Esther“) erzählt. Der Bösewicht der Geschichte ist Haman, ein Günstling des Perserkönigs Ahasveros, und ausgewiesener Feind der Juden in dessen Reich. Haman hatte Lose geworfen, um das Datum zu ermitteln, an dem alle persischen Juden getötet werden sollten. Daher kommt auch der Name des Festes, denn das hebräische Wort für Lose lautet „Purim“. ..mehr

Jetzt kommt Nipper – oder: Warum wir mit unserer Leuchtwand auf den Hund gekommen sind …

Während in den oberen Ausstellungsebenen die Leihgaben verpackt und zum Rücktransport vorbereitet werden, stimmen wir uns im Foyer bereits auf unsere nächste Ausstellung ein – diesmal wird es bunt und laut: Auf der Leuchtwand spitzt Nipper bereits die Ohren. JUKEBOX. JEWBOX! EIN JÜDISCHES JAHRHUNDERT AUF SCHELLACK UND VINYL. Ab 25. März bei uns! ..mehr

Erinnerung an jüdische Soldaten im 1. Weltkrieg nach 1933: Friede Friedmann schreibt an Reichspräsident Hindenburg

Im Verlauf der letzten 100 Jahre fanden mehrere Konjunkturen der Erinnerung an den Ersten Weltkrieg statt. In diesem langen Prozess bewegten sich die jüdischen Deutschen häufig an den Rändern deutscher Erinnerungskultur. Unmittelbar nach 1918 wurden die jüdischen Gefallenen zwar zusammen mit allen anderen Gefallenen in öffentlichen Gedenkfeiern gewürdigt. Doch schon wenige Jahre später begann die politische Instrumentalisierung des Gedenkens und die öffentliche Erinnerung an die jüdischen Kriegstoten wurde marginalisiert. ..mehr

Kontinuität des Antisemitismus: Briefe jüdischer Soldaten im ersten Weltkrieg als Audiofile im Blog

Seit Beginn des Kriegs bemühten sich führende Vertreter jüdischer Institutionen um eine schriftliche Dokumentation der Kriegsleistungen jüdischer Soldaten. Diese hatten zudem die Möglichkeit, antisemitische Vorkommnisse innerhalb des Militärapparats offiziell zu melden. Das Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland verfügt über eine Sammlung solcher Eingaben und Briefe. Sie geben eindrücklich Auskunft über die Kontinuität des Antisemitismus in den Jahren 1914–1918 im deutschen Heer. ..mehr