Dokfilm: You’ll Never Walk Alone – Die Geschichte eines Songs

„Zwei Minuten und 38 Sekunden pure Magie“. Das ist, mit den Worten des Stadionsprechers des FC Liverpool, George Sephton, die bekannteste Fußballhymne der Welt: „You’ll never walk alone“. Die verblüffende und über 100 Jahre zurückreichende Geschichte dieses Songs erzählt jetzt der gleichnamige Dokumentarfilm, der am 18. Mai in die Kinos kommen und in Kooperation mit dem Jüdischen Museum zuvor schon auf dem 32. Internationalen Dokumentarfilmfestival München gezeigt werden wird. Aber was hat dieses Musikstück, das wohl zu den bekanntesten und meist gesungenen des Planeten gehört, in dem es jedoch eigentlich gar nicht um Fußball geht, denn mit jüdischer Geschichte zu tun?

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Blau im Jüdischen Museum

Im Rahmen unseres P-Seminars „Juden im Sport“ haben wir uns mit Kurt Landauer und dem FC Bayern auseinandergesetzt und für die Ausstellung „Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport“ im Jüdischen Museum München Postkarten zum Mitnehmen entworfen. Dies fiel unserer Seminarlehrerin nicht immer leicht, da sie ein eingeschweißter Löwen-Fan ist und diese ja bekanntermaßen die „sportiven Feinde“ des FC Bayern sind.

Nach Ausstellungseröffnung erhielten wir von Kuratorin Jutta Fleckenstein eine Führung durch die Ausstellung. Als wir mit dem ersten Stockwerk fertig waren und die zweite Ausstellungsebene, die sich mit der Fanperspektive auseinandersetzt, erst bei unserem kommenden Besuch anschauen wollten, musste unsere Lehrerin jedoch dem Teil der Ausstellung in dieser Ebene noch einen Besuch abstatten, in dem über Landauers Leben berichtet wird. Dort legte sie einen blauen Sechzger-Löwen auf das rote FC-Bayern-Bett um uns deutlich zu machen, dass Blau für sie trotz intensiver Auseinandersetzung mit dem FC Bayern immer noch über Rot gewinnt. Wer also jetzt die Ausstellung besucht und bei Landauer vorbeischaut, findet in mitten von Rot-Weiß einen kleinen blauen Löwen und weiß, was es damit auf sich hat.

Franka Exner, Schülerin am Edith-Stein-Gymnasium, 01.04.2017

Jüdisches Leben in München in den 1950er und 1960er Jahren

Rachel Salamander

Im Studienraum des Jüdischen Museums München ist derzeit eine Ausstellung von Studierenden der LMU München zu sehen. Sie basiert auf Zeitzeugeninterviews, die mit Vertreterinnen und Vertretern der ersten Nachkriegsgeneration von Münchner Juden geführt wurden.

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TV-Tipp: “Laim und die Zeichen des Todes”

Johanna Fischer (Lavinia Wilson, l.) und Lukas Laim (Max Simonischek, r.) befragen Lea Adler (Bibiana Beglau, M.) in der „Galerie für Jüdische Kunst“ über ihre Zusammenarbeit mit dem Toten. Könnte sie in den Mordfall verstrickt sein? Im Hintergrund: Das Jüdische Museum München Copyright: ZDF/Micha Marhoffer

Heute Abend, Montag, 3. April, zeigt das ZDF um 20.15 Uhr den Krimi “Laim und die Zeichen des Todes” als “Fernsehfilm der Woche”. Max Simonischek ermittelt im zweiten Teil der Reihe als Kommissar Lukas Laim in der bayerischen Landeshauptstadt. Einer der Drehorte war das Jüdische Museum München, das für die Dreharbeiten als Kulisse der „Galerie für Jüdische Kunst“ diente.

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Video: Eröffnung und Einblicke in die Ausstellung mit Kuratorin Jutta Fleckenstein

Das Jüdische Museum München wird 10!

Im März vor 10 Jahren öffnete das Jüdische Museum München seine Türen für die interessierte Öffentlichkeit und nach vielen Jahren des Bauens und der konzeptionellen Planung war damit das neue „jüdische Zentrum“ mit Synagoge und dem Israelitischen Gemeindezentrum mitten im Herzen der Stadt am St.-Jakobs-Platz endlich „da“, sichtbar und erlebbar in voller Vielfalt und Abwechslung

Um diesen in der Geschichte der deutschsprachigen jüdischen Museen „kleinen Geburtstag“ zu feiern, bieten wir für alle Besucherinnen und Besucher ganztägig freien Eintritt an. Und da ein Geburtstag ohne Kuchen nur die halbe Freude ist, gibt es zur Stärkung oder zwischendurch ein Stück auf’s Haus.

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Neue Sonderausstellung im NS-Dokuzentrum: „Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute“

Blick in die Ausstellung „Angezettelt“ © Jens Weber

Jeder kennt sie, jeder sieht sie: Aufkleber mit „Refugees Welcome“, „Atomkraft? Nein Danke“ – intuitiv schieben sich bei diesen Slogans Bilder vor das innere Auge: gelbe Schrift und Grafik auf schwarzem Hintergrund; eine rote, freundliche Sonne auf gelbem Kreis. Zwei Beispiele für die Wirkmächtigkeit von Stickern, die sich in ihrer beiläufigen Präsenz auf Laternenmasten, öffentlichen Toiletten, Mülleimern etc. ins Gedächtnis einbrennen. „Angezettelt“, eine Ausstellung im NS-Dokuzentrum München, zeigt nun, wie dieses Medium seit dem späten 19. Jahrhundert auch immer wieder von rechten Bewegungen vereinnahmt wurde und wird – die ersten dokumentierten antisemitischen Aufkleber stammen aus den 1890er Jahren und warnen die Gäste der Berliner Straßenbahn davor, bei Juden zu kaufen.

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Buchvorstellung am 7. März: Leib und Leben im Judentum von Robert Jütte

Die Auseinandersetzung mit Körperlichkeit und Judentum reicht in der Geschichte weit zurück. Einerseits in der Frage der Selbstwahrnehmung des eigenen Körpers, andererseits hinsichtlich der Zuschreibungen, die an die Physiognomie von Menschen jüdischer Herkunft gemacht wurden und die immer wieder Ausdruck und Beförderer von Antijudaismus und Antisemitismus waren.

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Auf der Zielgeraden…

… befindet sich nicht nur Ernst Emanuel Simon, Läufer und Titelfigur unserer nächsten Ausstellung zu jüdischen Identitäten im Sport, sondern auch das Team rund um die Vorbereitung für Never Walk Alone. Nur noch eine Woche bis zur Eröffnung und man kommt beinahe außer Atem, sieht man, wie rasant das Projekt unter vielen kundigen Händen immer mehr an Gestalt annimmt.

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Benefiz-Auktion ausgewählter Werke Max Mannheimers bringt 18.500 Euro für „LEOPOLIS Hilfe für die Ukraine“

Max Mannheimer als Maler

Benefiz-Auktion ausgewählter Werke“ bringt 18.500 Euro für „LEOPOLIS Hilfe für die Ukraine“

Besten Absatz fanden sämtliche 35 Werke aus der Hand des Schoah-Überlebenden Max Mannheimer am Abend des 6. Februar im Jüdischen Museum München. Auktionatoren Alt-Oberbürgermeister Christian Ude und Katrin Stoll, geschäftsführende Gesellschafterin von Neumeister, motivierten mit echten Entertainerqualitäten zu immer noch höheren Geboten, so dass viele Gemälde ihren Schätzpreis vervielfachen konnten.

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