Pessach in München

Im Gedenkjahr 2014 gliedern auch wir uns ein in den Reigen themenbezogener Projekte und Veranstaltungsreihen zum Ersten Weltkrieg. Die ab dem 9. Juli zu sehende Wechselausstellung KRIEG! JUDEN ZWISCHEN DEN FRONTEN 1914–1918 nähert sich diesem historischen Großereignis aus der persönlichen Perspektive jüdischer Soldaten und ihrer Familien an. Dabei wird der Patriotismus vieler Jüdinnen und Juden im August 1914, der Kriegsalltag und die -müdigkeit, das Leben jenseits der Front sowie der Antisemitismus im Militär in verschiedenen Themenstationen verhandelt.
Als kleinen Vorgeschmack und insbesondere in Hinblick auf das diesen Montag begonnene Pessachfest hier ein Einblick in das Themenfeld Jüdische Religion an der Front.

© Hauptstaatsarchiv Stuttgart

..mehr

Portrait der Ewigkeit: Filmpremiere über den alten Israelitischen Friedhof

Der hinter einer Backsteinmauer an der Thalkirchner Straße gelegene Alte Israelitische Friedhof ist ein weitgehend unbekannter, nahezu vergessener Ort der Münchner Geschichte. Auf dem Friedhof scheint die Zeit stehengeblieben. Die Grabsteine mit ihren oft schon verwitterten Inschriften tragen Namen von Familien und Persönlichkeiten, die längst aus dem Stadtgedächtnis verschwunden sind. Daher ist dieser Friedhof auch eine einzigartige kulturgeschichtliche Quelle, die die Begegnung mit dem Münchner Judentum des 19. und frühen 20. Jahrhunderts ermöglicht. ..mehr

POLITIK FÜR MÜNCHEN

München 1870. Als erster jüdischer Bürger der Stadt wird der angesehene Unternehmer Moritz Guggenheimer mit großer Mehrheit zum Vorsitzenden des Kollegiums der Gemeindebevollmächtigten gewählt. Für die Emanzipation der bayerischen Juden ist dies ein entscheidendes Signal. Auch viele Zeitgenossen messen der Wahl große Bedeutung bei. ..mehr

Eindrücke vom Hashtag-Abend

Impressionen von Tweetup in unserem Museum. Am 26. März luden wir im Rahmen der internationalen #Museumweek zum #Tweetup “Meet & Tweet” in die Ausstellung “SMILING AT YOU. Sharone Lifschitz: Works 2000-2014″. Mehr als 20 Twitterati waren vor Ort dabei, als die Künstlerin in der Ausstellung Fragen beantwortete und Hintergründe über die Entstehung ihrer Werke erzählte.

Das Lächeln der 600.000 – Rückblick auf den Tweetup mit Sharone Lifschutz

© Lion Wanner

Die Künstlerin Sharone Lifschitz kommuniziert mit viel Leidenschaft. Das sieht man auch an ihrem Lächeln. Durch ihre Kunstprojekte weiß, wie man am besten mit Menschen ins Gespräch kommt. Auf Twitter – das globale Sprechblasen-Kollektiv – ist die gebürtige Israelin entsprechend neugierig. Bei unserem Tweetup im Jüdischen Museum München sammelte sie ihre ersten Erfahrungen mit Twitter. Und die waren durchweg positiv. ..mehr

Speaking Twitter – Sharone Lifschitz auf der Twitterwall

Gestern hatten wir im Rahmen der internationalen #Museumweek zum #Tweetup “Meet & Tweet” in die Ausstellung “SMILING AT YOU. Sharone Lifschitz: Works 2000-2014″ geladen. Mehr als 20 Twitterati waren vor Ort dabei als Künstlerin in der Ausstellung Fragen beantwortete und Hintergründe über die Entstehung ihrer Werke erzählte. Die in London lebende Künstlerin Lifschitz ist in München durch ihr Werk “SPEAKING GERMANY” an der Fassade unseres Museums besonders beliebt. Die erste Auswertung der Zahlen zeigt, dass auch online ein famoses Interesse an ihrer Kunst: Durch den von Tweets und Retweets ausgelösten Timeline-Stream mit dem Hashtag #smileyou wurden mehr als 400.000 Twitternutzer an ihren digitalen Endgeräten erreicht. Eine Auswahl der mehr als 500 abgesetzen Tweets haben wir hier zusammengestellt. ..mehr

Meet&Tweet with Sharone Lifschitz

The London based artist Sharone Lifschitz and the director of the Jewish Museum Munich, Bernhard Purin, will guide a dialogic tour through the exhibition of Lifschitz’ works. In order to spread her great works to reach a broader audience, we’re hosting a tweetup under the hashtag #smileyou. ..mehr

Meet and Tweet mit Sharone Lifschitz zu #smileyou

Die in London lebende Künstlerin Sharone Lifschitz und Bernhard Purin, Leiter des Jüdischen Museums München, laden unter dem Hashtag #smileyou im Rahmen der ersten internationalen Twitter-Museumswoche zum zweisprachigen Tweetup mit exklusiver Führung durch die Ausstellung „Smiling at you“. ..mehr

Das Lächeln der Besucher – Vernissage “Smiling at you”

Ihre Kunst kennt inzwischen fast jeder Münchner. Ihren Namen kennen bisher die wenigsten. Mit einer Werkschau aus den Jahren 2000 – 2014 widmen wir uns der Künstlerin Sharone Lifischtz, deren Zitate an der Fassade des Jüdischen Museums zum Nachdenken und Schmunzeln anregen. Das Lächeln im Namen der Ausstellung “Smiling at you” spiegelt sich auch in den Gesichtern vieler Besucher wieder – wie in dem Film von der Vernissage zu sehen ist. ..mehr

M.T. Wetzlar – Jüdische Silberschmiede in München

Auf den Münchner Litfaßsäulen ist seit einigen Tagen ein Plakat mit einer wunderschönen Art-Deco-Silberkanne zu sehen. Über ihr prangt der Stempel „Arisiert 1938“. Das Plakat wirbt für die Ausstellung „M.T. Wetzlar – Silberschmiede in München, gegründet 1875 – arisiert 1938“, die am vergangenen Donnerstag bei unseren Nachbarn und Kollegen im Münchner Stadtmuseum eröffnet wurde. Die von Florian Dering kuratierte Ausstellung widmet sich der 1875 nach München gekommenen Silberschmiede-Familie Wetzlar. Der Firmengründer, Moses Tobias Wetzlar war auch als Kantor an der orthodoxen Ohel-Jakob-Synagoge tätig. ..mehr