Video: Eröffnung und Einblicke in die Ausstellung mit Kuratorin Jutta Fleckenstein

Das Jüdische Museum München wird 10!

Im März vor 10 Jahren öffnete das Jüdische Museum München seine Türen für die interessierte Öffentlichkeit und nach vielen Jahren des Bauens und der konzeptionellen Planung war damit das neue „jüdische Zentrum“ mit Synagoge und dem Israelitischen Gemeindezentrum mitten im Herzen der Stadt am St.-Jakobs-Platz endlich „da“, sichtbar und erlebbar in voller Vielfalt und Abwechslung

Um diesen in der Geschichte der deutschsprachigen jüdischen Museen „kleinen Geburtstag“ zu feiern, bieten wir für alle Besucherinnen und Besucher ganztägig freien Eintritt an. Und da ein Geburtstag ohne Kuchen nur die halbe Freude ist, gibt es zur Stärkung oder zwischendurch ein Stück auf’s Haus.

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Neue Sonderausstellung im NS-Dokuzentrum: „Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute“

Blick in die Ausstellung „Angezettelt“ © Jens Weber

Jeder kennt sie, jeder sieht sie: Aufkleber mit „Refugees Welcome“, „Atomkraft? Nein Danke“ – intuitiv schieben sich bei diesen Slogans Bilder vor das innere Auge: gelbe Schrift und Grafik auf schwarzem Hintergrund; eine rote, freundliche Sonne auf gelbem Kreis. Zwei Beispiele für die Wirkmächtigkeit von Stickern, die sich in ihrer beiläufigen Präsenz auf Laternenmasten, öffentlichen Toiletten, Mülleimern etc. ins Gedächtnis einbrennen. „Angezettelt“, eine Ausstellung im NS-Dokuzentrum München, zeigt nun, wie dieses Medium seit dem späten 19. Jahrhundert auch immer wieder von rechten Bewegungen vereinnahmt wurde und wird – die ersten dokumentierten antisemitischen Aufkleber stammen aus den 1890er Jahren und warnen die Gäste der Berliner Straßenbahn davor, bei Juden zu kaufen.

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Buchvorstellung am 7. März: Leib und Leben im Judentum von Robert Jütte

Die Auseinandersetzung mit Körperlichkeit und Judentum reicht in der Geschichte weit zurück. Einerseits in der Frage der Selbstwahrnehmung des eigenen Körpers, andererseits hinsichtlich der Zuschreibungen, die an die Physiognomie von Menschen jüdischer Herkunft gemacht wurden und die immer wieder Ausdruck und Beförderer von Antijudaismus und Antisemitismus waren.

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Auf der Zielgeraden…

… befindet sich nicht nur Ernst Emanuel Simon, Läufer und Titelfigur unserer nächsten Ausstellung zu jüdischen Identitäten im Sport, sondern auch das Team rund um die Vorbereitung für Never Walk Alone. Nur noch eine Woche bis zur Eröffnung und man kommt beinahe außer Atem, sieht man, wie rasant das Projekt unter vielen kundigen Händen immer mehr an Gestalt annimmt.

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Benefiz-Auktion ausgewählter Werke Max Mannheimers bringt 18.500 Euro für „LEOPOLIS Hilfe für die Ukraine“

Max Mannheimer als Maler

Benefiz-Auktion ausgewählter Werke“ bringt 18.500 Euro für „LEOPOLIS Hilfe für die Ukraine“

Besten Absatz fanden sämtliche 35 Werke aus der Hand des Schoah-Überlebenden Max Mannheimer am Abend des 6. Februar im Jüdischen Museum München. Auktionatoren Alt-Oberbürgermeister Christian Ude und Katrin Stoll, geschäftsführende Gesellschafterin von Neumeister, motivierten mit echten Entertainerqualitäten zu immer noch höheren Geboten, so dass viele Gemälde ihren Schätzpreis vervielfachen konnten.

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Benefiz-Auktion ausgewählter Werke: Max Mannheimer als Maler

Max Mannheimer | Foto: Elijah Boßler

Am 23. September 2016 starb der Shoah-Überlebende unermüdliche Zeitzeuge Max Mannheimer im Alter von 96 Jahren. Seine Familie versteigert nun am 6. Februar 2017 ausgewählte Gemälde aus der Hand Mannheimers in einer Benefiz-Auktion im Jüdischen Museum München zugunsten des Vereins LEOPOLIS Humanitäre Hilfe für die Ukraine.

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Einladung: Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport

Einladung zur Ausstellungseröffnung

Dienstag, 21. Februar um 19:00 Uhr

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AEJM curators visit Saint Petersburg

Curators from 12 different countries were represented when the Advanced Curatorial Education Programme for the first time took place in Russia in September 2016. During the five-day programme, the group was able to explore a wide variety of collections and exhibitions across the former imperial city of St Petersburg. Local guides, curators and directors welcomed the group warmly, and generously shared their time and expertise.

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Der Zoigl und das koschere Bier

Wenn man in Süddeutschland unterwegs ist, vor allem in Bayern und Franken, sieht man an vielen Wirts- und Bräuhäusern das Hexagramm. Auch auf Bierkrügen, Brauerwappen und ganz allgemein im Kontext des Brauereigewerbes findet sich das Zeichen häufig. Wie kam es aber, dass sowohl die Bierbrauer als auch die Juden das Sechseck als “ihr” Zeichen sahen?

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