Anderswo (6) – das Jüdische Museum in einer anderen Szene
Letzte Woche eröffnete im Stadtmuseum die Ausstellung FORUM 021: Roberto Bossaglia – eine andere Szene/ un’altra scena. Der italienische Fotograf hat München ins Visier genommen und dabei einen besonderen Blick auf die neuen städtebaulichen Trends geworfen. Natürlich darf das Jüdische Museum da nicht fehlen. ..mehr
klimaherbst.de zu Gast auf der Terrasse
Heute ab 20 Uhr können alle Besucher auch im Chat beim Klimaschutz mitreden. Auto, Rad oder Nahverkehr – wie wollen wir weiterfahren? Eine Debatte im Rahmen der städtischen Leitlinie zum Klimaschutz. ..mehr
JÜDISCHE FEIERTAGE (3): TISCHA BEAW
Am Abend des 19. Juli beginnt dieses Jahr Tischa Beaw, der wichtigste Trauertag des jüdischen Jahres. Wörtlich heißt Tischa Beaw „9. Tag des Monats Av“. Am 9. Av 3830 (2. August 70 n.u.Z.) wurde der Tempel in Jerusalem zerstört – eine der großen Katastrophen der jüdischen Geschichte. In München erinnert ein monumentales Historiengemälde daran, wie die Tempelzerstörung zu antijüdischer Propaganda genutzt wurde. ..mehr
“Gedanken an die eigene Familie”
Vielleicht blättere der eine oder andere beim Besuch der aktuellen Ausstellung im Jüdischen Museum innerlich auch in seinem eigenen Familienalbum, schreibt Judith Liere in der Süddeutschen Zeitung. Der Gedanke der Kritikerin gibt einen Hinweis auf die emotionale Wirkungskraft der Fotografien in “Family Files“. Das positive Presseecho freut uns natürlich. Wir haben mal ein paar Pressestimmen zusammengetragen. ..mehr
Anderswo (5): Wien im Film – Stadtbilder aus 100 Jahren
Für ein kulturhistorisches Museum zeigt das Wien Museum am Karlsplatz derzeit eine ungewöhnliche Ausstellung, die einzig mit dem Medium Film arbeitet. ..mehr
Irmela von der Lühe – Deutschsprachige jüdische Gegenwartsliteratur
Heute findet der letzte Vortrag der Ringvorlesung “Wer zeugt für den Zeugen?” statt. Irmela von der Lühe wird über deutschsprachige jüdische Gegenwartsliteratur sprechen. ..mehr
Im Zweistromland. Schalom Ben-Chorins Leben zwischen Isar und Jordan
In einem fiktiven “Zweistromland” zwischen Isar und Jordan suchte und fand der in München geborene Schriftsteller Schalom Ben-Chorin seine Heimat. Die meisten Veröffentlichungen hat Ben-Chorin in seiner Muttersprache verfasst. Diese Sprache war dem Entwurzelten nicht nur literarisches Ausdrucksmittel; sie bot auch Schutz und Rückzugsmöglichkeiten im Spannungsfeld von Entrechtung und Vertreibung, von Emigration und Integration.
Anhand bislang unbekannter Fotos und Dokumente aus dem Nachlass Ben-Chorin’s widmet sich Dr. Andreas Heusler vom Stadtarchiv München in einem Museumsgespräch dem zerbrechlichen Dreiklang aus bayerischer, israelischer und sprachlicher Heimat.






