Irmela von der Lühe – Deutschsprachige jüdische Gegenwartsliteratur

Heute findet der letzte Vortrag der Ringvorlesung “Wer zeugt für den Zeugen?” statt. Irmela von der Lühe wird über deutschsprachige jüdische Gegenwartsliteratur sprechen.

An einigen Beispielen wie etwa Robert Schindel, Robert Menasse oder auch  Esther Dischereit sollen Texte und Kontexte dieser inzwischen viel beachteten jungen jüdisch-deutschsprachigen Literatur vorgestellt und ihre Rezeption in Literaturkritik und Literaturwissenschaft erörtert werden. Ihr Verständnis von jüdischem Erzählen, vom Schreiben über ihre Erfahrungen als Angehörige einer zweiten Generation führt zu höchst unterschiedlichen literarischen Formen und thematischen Schwerpunkten.

Irmela von der Lühe, Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin, habilitierte sich 1993 mit einer wissenschaftliche Biographie über Erika Mann. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehört neben der Literatur des 20. Jahrhunderts, insbesondere der Literatur des Exils, der Inneren Emigration und der Literatur über den Holocaust, das große Gebiet der deutsch-jüdischen Literatur, der Biografie, Autobiografie und des Briefes und auch die Literaturgeschichte von Autorinnen.

Die letzte Veranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung “Wer zeugt für den Zeugen?” findet heute um 18 Uhr im Foyer des  Jüdischen Museums statt. Der Eintritt ist frei.

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