Der Zoigl und das koschere Bier

Wenn man in Süddeutschland unterwegs ist, vor allem in Bayern und Franken, sieht man an vielen Wirts- und Bräuhäusern das Hexagramm. Auch auf Bierkrügen, Brauerwappen und ganz allgemein im Kontext des Brauereigewerbes findet sich das Zeichen häufig. Wie kam es aber, dass sowohl die Bierbrauer als auch die Juden das Sechseck als „ihr“ Zeichen sahen?

Handelt es sich um voneinander unabhängige Entwicklungen, oder besteht vielleicht sogar ein Zusammenhang? Dieser Frage gehen im Rahmen einer Podiumsdiskussion Matthias Trum, Inhaber und Brauer der Schlenkerla-Brauerei in Bamberg, und Bernhard Purin, Direktor des Jüdischen Museums München auf den Grund:

MI | 14.12.2016 | 19:00

Podiumsdiskussion und Bierverkostung | Der Zoigl und das koschere Bier

Ist bayerisches Bier koscher? Und warum braucht ein nach dem Reinheitsgebot gebrautes Bier ein Koscherzertifikat? Was haben der Zoigl und der Davidstern gemeinsam? All diese Fragen und einige mehr werden Matthias Trum, Inhaber und Brauer der Schlenkerla-Brauerei in Bamberg, und Bernhard Purin, Direktor des Jüdischen Museums München und Kurator der Ausstellung „Bier ist der Wein dieses Landes. Jüdische Braugeschichten“, bei einem gemeinsamen Gespräch erörtern. Die Schlenkerla-Brauerei befindet sich in sechster Generation in Familienbesitz und hat seit Kurzem ein Koscherzertifikat. Ihre Spezialität ist das „Aecht Schlenkerla Rauchbier“, das aus Eichenholzfässern gezapft wird. Während der Diskussion kann dieses Rauchbier auch verkostet werden.

Anmeldung unter Tel. +49 89 288516423 oder veranstaltungen.jmm@muenchen.de

Kosten: 12 Euro, begrenzte Teilnehmerzahl: max. 30 TeilnehmerInnen.

Für alle Teilnehmer dieser Veranstaltung besteht die Möglichkeit, sich die Ausstellung zwischen 17:00 und 19:00 Uhr bei freiem Eintritt anzusehen.

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