Archiv für die Kategorie ‘Jamim Tovim-Jüdische Feiertage’

Mmmmm!!! Homemade Hamantaschen für Purim

Na, sind Ihnen schon verkleidete Menschen in Partylaune begegnet? Vielleicht sogar welche, die inspiriert durch die gestrige Ankündigung zu unserer geplanten Sport-Ausstellung im Karate-, Eishockey- oder Tenniskostüm durch die Straßen hüpfen? Sie wissen ja, es ist Purim, und da feiert man, schlüpft kostümiert in andere Rollen und schlemmt sich durch den Tag. ..mehr

CHAG PURIM SAMEACH

Der Fasching ist in diesem Jahr schon längst vorbei. Wundern Sie sich trotzdem nicht, wenn Ihnen ab heute Abend verkleidete Menschen in Partystimmung begegnen – es ist nämlich Purim und da wird ordentlich gefeiert! ..mehr

Purim – eine große jüdische Party

An Purim wird ordentlich gefeiert! Es geht fröhlich, laut und ausgelassen zu – ganz so, wie es sich für ein Freudenfest gehört.
Purim erinnert an die Errettung der persischen Juden durch Esther. Sie ist die Heldin der Purimgeschichte, von der das nach ihr benannte Buch („Buch Esther“/“Megillat Esther“) erzählt. Der Bösewicht der Geschichte ist Haman, ein Günstling des Perserkönigs Ahasveros, und ausgewiesener Feind der Juden in dessen Reich. Haman hatte Lose geworfen, um das Datum zu ermitteln, an dem alle persischen Juden getötet werden sollten. Daher kommt auch der Name des Festes, denn das hebräische Wort für Lose lautet „Purim“. ..mehr

Pessach in München

Im Gedenkjahr 2014 gliedern auch wir uns ein in den Reigen themenbezogener Projekte und Veranstaltungsreihen zum Ersten Weltkrieg. Die ab dem 9. Juli zu sehende Wechselausstellung KRIEG! JUDEN ZWISCHEN DEN FRONTEN 1914–1918 nähert sich diesem historischen Großereignis aus der persönlichen Perspektive jüdischer Soldaten und ihrer Familien an. Dabei wird der Patriotismus vieler Jüdinnen und Juden im August 1914, der Kriegsalltag und die -müdigkeit, das Leben jenseits der Front sowie der Antisemitismus im Militär in verschiedenen Themenstationen verhandelt.
Als kleinen Vorgeschmack und insbesondere in Hinblick auf das diesen Montag begonnene Pessachfest hier ein Einblick in das Themenfeld Jüdische Religion an der Front.

© Hauptstaatsarchiv Stuttgart

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Sukkot

Der Wetterbericht verheißt für die kommenden Tage zumindest keinen Dauerregen. Das dürfte eine Erleichterung sein für all die jüdischen Familien in der Region, die bis zum Wochenende ihre Mahlzeiten in einer Laubhütte unter einem Dach aus Baumzweigen einnehmen, um Sukkot zu feiern. ..mehr

Pessach im Perlacher Forst

Vor drei Wochen hatte das Jüdische Museum München Besuch aus den USA: Rabbi David Lapp, der in den 1960er Jahren als Militärrabbiner der US-Army in München stationiert war, kam aus New Jersey, um unserer Sammlung seinen transportablen Tora-Schrein, den er auch in München verwendet hatte, zu übergeben und in einem Vortrag über seine Zeit in München zu erzählen. Wir haben hier darüber berichtet.

Neben dem Tora-Schrein übergab er dem Jüdischen Museum München auch verschiedene Dokumente aus seiner Zeit als Militärrabbiner in München: Newsletter, die er für die jüdischen Armeeangehörigen herausgab und eine Einladungskarte für die Seder-Feier zu Pessach 1961. Mit dieser Einladungskarte, die eine gezeichnete Silhouette am Titel trägt, lud die jüdische Gemeinde der Armee-Angehörigen, die „Munich Jewish Community“ bei den Head Quarters des Southern Area Commands zum traditionellen Seder-Mahl in die Mensa der Schule der US-Army im Perlacher Forst ein. ..mehr

Purim: ein Fest im Hier und Jetzt.

Purimumzug in Tel Aviv, 1934: das „Hitler-Floß“ © American Colony, Jerusalem

Partys und Kostümfeste, gutes Essen und ziemlich viel Alkohol – das hatten wir doch gerade erst… Nein, es sind nicht die letzen Verirrten des Karnevals die in dieser Woche vereinzelt in den Strassen zu sehen sind, es wird das jüdische Fest Purim gefeiert, traditionell immer Ende Februar/Anfang März und dieses Jahr fällt der Beginn der Feiern auf Mittwochabend und geht bis Donnerstagabend, den 8. März. Purim geht auf die biblische Erzählung aus dem Buch Esther zurück. ..mehr

An Rosch HaSchana und Jom Kippur geschlossen

Liebe Besucher! Damit niemand vor verschlossenen Türen steht, hier ein wichtiger Hinweis: Anlässlich der Feiertage Rosch HaSchana und Jom Kippur bleibt das Jüdische Museum München am 29. und 30. September sowie am 8. Oktober geschlossen.
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JÜDISCHE FEIERTAGE (7) – PESSACH

Die Schüler, die an unserem Vermittlungsprogramm „Greif es an!“ teilnehmen, haben normaler Weise während ihres Besuchs im Museum die Gelegenheit, koschere Gummibärchen oder andere koschere Süßigkeiten zu kosten. Normalerweise! Denn dieser Tage tragen die Süßigkeiten-Tüten eine Aufschrift, die die Süßigkeiten nicht nur als koscher, sondern als „koscher le-Pessach“ ausweist. Was hat es damit auf sich? ..mehr

Jüdische Feiertage (6) Purim

Packt die Rasseln aus, es ist Purim!  Wer dieser Tage in Israel ist, wird sich womöglich im Schmetterlingskostüm oder als Seeräuber verkleidet von einer Kostümparty zur nächsten begeben, denn das Verkleiden an Purim ist ausdrücklich erwünscht. Ebenfalls ist es an der Zeit eine Mizwa zu „trinken, bis man nicht mehr unterscheiden kann zwischen ,Verflucht sei Haman‘ und ,Gesegnet sei Mordechai‘“ (Talmud, Traktat Megilla 7b; Schulchan Aruch, Orach Chajim § 695:2). ..mehr