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	<title>jmm-blog.de - das Blog des Jüdischen Museums München</title>
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		<title>Eine Zeitzeugin zu Gast im Jüdischen Museum</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 13:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elisabeth Schulte</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Am 27. Januar wird alljährlich der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz gedacht. Aus diesem Anlaß veranstalteten die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und das Jüdische Museum München am vergangenen Donnerstag einen Gesprächsabend mit der Zeitzeugin Hanna Zimmermann. Umrahmt wurde der Zeitzeuginnenbericht von in Theresienstadt entstandenen Liedern von Ilse Weber (1903-1944), die vom Kinder- und Jugendchor des Staatstheaters [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/Unbenannt1.jpg"><img src="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/Unbenannt1.jpg" alt="" title="Unbenannt" width="600" height="401" class="alignnone size-full wp-image-1401" /></a></p>
<p>Am 27. Januar wird alljährlich der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz gedacht. Aus diesem Anlaß veranstalteten die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und das Jüdische Museum München am vergangenen Donnerstag einen Gesprächsabend mit der Zeitzeugin Hanna Zimmermann. Umrahmt wurde der Zeitzeuginnenbericht von in Theresienstadt entstandenen Liedern von Ilse Weber (1903-1944), die vom Kinder- und Jugendchor des Staatstheaters am Gärtnerplatz vorgetragen wurden.<span id="more-1396"></span></p>
<p>Ein großes Publikum fand seinen Weg in das Foyer des Jüdischen Museums, um mehr über das Schicksal von Frau Zimmermann zu erfahren, die im Gespräch mit Dr. Andreas Heusler (Stadtarchiv München) über die Vertreibung ins Ghetto Lodz und die anschließende Deportation nach Auschwitz berichtete.</p>
<p><a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/20120126_Hanna_Zimmermann_Publikum_2.jpg"><img src="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/20120126_Hanna_Zimmermann_Publikum_2.jpg" alt="" title="20120126_Hanna_Zimmermann_Publikum_2" width="600" height="400" class="alignnone size-full wp-image-1397" /></a></p>
<p>Sehr einfühlsam antwortete Frau Zimmermann im Anschluss an das Gespräch auf Fragen aus dem Publikum: Besonders die jungen Sängerinnen und Sängern des Kinder- und Jugendchors des Staatstheaters am Gärtnerplatz zeigten durch ihre Fragen ihr großes Interesse, mehr über Frau Zimmermanns Schicksal zu erfahren.</p>
<p><em>Fotos: Anne Uhrlandt</em></p>
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		<title>Kinderjahre im Displaced Persons Lager</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 16:12:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piritta Kleiner</dc:creator>
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Zeitgleich zur Ausstellung „Juden 45/90 – Von da und dort. Überlebende aus Osteuropa“ erschienen die Kindheitserinnerungen von Beno Salamander, der mit seiner Familie 1951 nach Föhrenwald kam.
„War das Leben für uns Kinder unbeschwert und voller Abenteuer, so war es für die Erwachsenen bedrückend und voller Entbehrungen: Ein Provisorium mit einer ungewissen Zukunft,“ schreibt Beno Salamander [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/jmm2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1386" title="jmm" src="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/jmm2.jpg" alt="" width="600" height="828" /></a><br />
Zeitgleich zur Ausstellung „Juden 45/90 – Von da und dort. Überlebende aus Osteuropa“ erschienen die Kindheitserinnerungen von Beno Salamander, der mit seiner Familie 1951 nach Föhrenwald kam.<span id="more-1387"></span><br />
„War das Leben für uns Kinder unbeschwert und voller Abenteuer, so war es für die Erwachsenen bedrückend und voller Entbehrungen: Ein Provisorium mit einer ungewissen Zukunft,“ schreibt Beno Salamander und erzählt auf bewegende Weise über das Leben in einem DP Lager. Er erzählt von den Freundschaften zu anderen DP-Kindern, die teilweise bis heute noch bestehen, aber auch von der schweren Krankheit seiner Mutter. Wer das Leben in einem DP-Lager einmal durch Kinderaugen sehen möchte, dem sei die Lektüre „Kinderjahre im Displaced-Persons-Lager Föhrenwald“ von Beno Salamander empfohlen.</p>
<p>In der Sendung „puzzle“ im Bayerischen Fernsehen wird es ebenfalls am 24.01. einen Beitrag über die Ausstellung geben, in dem die Kuratorin Tamar Lewinsky über die Ausstellung sprechen wird und Beno Salamander den Zuschauenden durch seine persönlichen Erinnerungen einen Einblick in die Zeit geben wird. Die Sendung<a href="http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/puzzle/index.html" target="_blank">„puzzle“</a> im Bayerischen Fernsehen wird am 24.01. um 21:15 Uhr ausgestrahlt.</p>
<p><em>Das Foto zeigt Beno und Rachel Salamander</em></p>
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		<title>Öffnungszeiten: Weihnachten und Neujahr</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 15:08:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Uhrlandt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Jüdische Museum München bleibt über Weihnachten (Sa, 24.12.2011, So, 25.12.2011 sowie Mo, 26.12.2011) geschlossen. Zum Jahreswechsel ist am Sa, 31.12.2011, So, 1.1.2012 sowie Mo, 2.1.2012 geschlossen.
Wir freuen uns, wenn Sie das Jüdische Museum zwischen den Feiertagen &#8211; vom Dienstag, 27.12. bis Freitag, 30.12.2011 jeweils zwischen 10 und 18 Uhr besuchen. Ab Dienstag, 3.1.2012 gelten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jüdische Museum München bleibt über Weihnachten (Sa, 24.12.2011, So, 25.12.2011 sowie Mo, 26.12.2011) geschlossen. Zum Jahreswechsel ist am Sa, 31.12.2011, So, 1.1.2012 sowie Mo, 2.1.2012 geschlossen.</p>
<p>Wir freuen uns, wenn Sie das Jüdische Museum zwischen den Feiertagen &#8211; vom Dienstag, 27.12. bis Freitag, 30.12.2011 jeweils zwischen 10 und 18 Uhr besuchen. Ab Dienstag, 3.1.2012 gelten die regulären Öffnungszeiten (Di-So, jeweils 10-18 Uhr).<br />
<strong><br />
Wir wünschen allen frohe Festtage und einen guten Start ins neue Jahr!<br />
</strong></p>
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		<title>Von da und dort &#8211; Jüdische Überlebende aus Osteuropa bei SAT1</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 14:53:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Purin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Einmal im Monat beleuchtet der Vizepräsident der Israelitischen Kultusgemeinde München, Marian Offman, für das Regionalfenster von SAT1 das jüdische Leben in Bayern. Jetzt hat er unsere aktuelle Ausstellung &#8220;Juden 45/90 &#8211; Von da und dort &#8211; Jüdische Überlebende aus Osteuropa&#8221; besucht. Mit der Literaturwissenschaftlerin und Buchhändlerin Rachel Salamander, die selbst im Displaced-Person-Lager Föhrenwald aufwuchs und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/jmm1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1377" title="jmm" src="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/jmm1.jpg" alt="" width="600" height="335" /></a></p>
<p>Einmal im Monat beleuchtet der Vizepräsident der Israelitischen Kultusgemeinde München, Marian Offman, für das Regionalfenster von SAT1 das jüdische Leben in Bayern. Jetzt hat er unsere aktuelle Ausstellung &#8220;Juden 45/90 &#8211; Von da und dort &#8211; Jüdische Überlebende aus Osteuropa&#8221; besucht. <span id="more-1376"></span>Mit der Literaturwissenschaftlerin und Buchhändlerin Rachel Salamander, die selbst im Displaced-Person-Lager Föhrenwald aufwuchs und mit der Historikerin Tamar Lewinsky, die gemeinsam mit Jutta Fleckenstein die Ausstellung kuratiert hat, spricht er über den Neuanfang jüdischen Lebens in Bayern nach der Schoa.</p>
<p>Den ganzen Beitrag gibt es <a href="http://www.sat1bayern.de/news/juedisches-leben-in-bayern-7/">HIER.</a></p>
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		<title>Unser Tipp für Chanukka, Weihnachten und andere Gelegenheiten</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 11:15:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Uhrlandt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Für alle, die kurz vor Chanukka oder Weihnachten noch keine Idee haben, was sie verschenken können, haben wir hier zwei tolle Vorschläge:
Schenken Sie eine Jahreskarte für das Jüdische Museum München!
Für nur 20,- € (ermäßigt 10,- €) ist ein ganzes Jahr lang freier Eintritt in unsere Ausstellungen möglich. Eigentlich das ideale Geschenk für Kulturinteressierte! Den Antrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/jmm_karte.jpg"><img src="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/jmm_karte.jpg" alt="" title="jmm_karte" width="600" height="400" class="alignnone size-full wp-image-1372" /></a></p>
<p>Für alle, die kurz vor Chanukka oder Weihnachten noch keine Idee haben, was sie verschenken können, haben wir hier zwei tolle Vorschläge:<span id="more-1371"></span></p>
<p><strong>Schenken Sie eine Jahreskarte für das Jüdische Museum München!</strong><br />
Für nur 20,- € (ermäßigt 10,- €) ist ein ganzes Jahr lang freier Eintritt in unsere Ausstellungen möglich. Eigentlich das ideale Geschenk für Kulturinteressierte! Den Antrag für eine Jahreskarte erhalten Sie an der Museumskasse oder einfach über juedisches.museum@muenchen.de.</p>
<p><strong>Oder überraschen Sie doch einmal mit einem exklusiven Rundgang durchs Museum!</strong><br />
Für nur 50,- € gibt es Rundgänge durch unsere Ausstellungen (Dauer: 90 Minuten, max. 5 Personen, ab 5 bis 25 Personen 90,- €). Nähere Informationen und Buchungen unter 089-233-28291 oder per email an fuehrungen.jmm@muenchen.de.</p>
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		<title>Ein Diskurs in Bildern</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 10:25:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Heikaus</dc:creator>
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In den letzten Jahrzehnten zeigt uns das osteuropäische und israelische Kino vermehrt Images „jüdischer“ Männerfiguren, die – ja, wie soll man sagen?– verweichlicht sind&#8230;da wird geweint, gestolpert und gestrauchelt, hinterfragt und reflektiert und mitunter zerbricht und scheitert der ein oder andere Mann am von Außen auferlegten Druck oder am eigenen Lebensentwurf&#8230;. Kann man das so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/Plakat.FramingtheJew.pdf"><a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/jew.jpg"><img src="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/jew.jpg" alt="" title="jew" width="600" height="299" class="alignnone size-full wp-image-1364" /></a></a></p>
<p>In den letzten Jahrzehnten zeigt uns das osteuropäische und israelische Kino vermehrt Images „jüdischer“ Männerfiguren, die – ja, wie soll man sagen?– verweichlicht sind&#8230;da wird geweint, gestolpert und gestrauchelt, hinterfragt und reflektiert und mitunter zerbricht und scheitert der ein oder andere Mann am von Außen auferlegten Druck oder am eigenen Lebensentwurf&#8230;. Kann man das so einfach zusammenfassen und wie kommt es zu diesem veränderten Rollenbild des sensiblen „jüdischen“ Mannes  und seiner filmischen Verhandlung auf der Leinwand?<span id="more-1362"></span></p>
<p>Solchen Fragen widmete sich vergangene Woche ein internationaler Workshop in Berlin: <strong><a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/Plakat.FramingtheJew.pdf">Framing the &#8216;Jew&#8217;: Masculinity, Emotionality, Identity and Nation in Eastern European and Israeli Cinema of the Last Decades</a></strong> lautete der Titel der Veranstaltung. Gemeinsam mit namhaften WissenschaftlerInnen und Studierenden des DFG-Graduiertenkollegs „Geschlecht als Wissenskategorie“ und dem Zentrum für Jüdische Studien der Humboldt-Universität wurde darüber diskutiert, wie sich das Bild und die Inszenierungsweisen männlicher „jüdischer“ Figuren seit den 1960er Jahren im osteuropäischen und israelischen Kino verändert haben. Auch die historischen Referenzen, Kontinuitäten und Wanderungsbewegungen von stereotypen und vorurteilsbeladenen Bildern von „dem Juden“ und „der Jüdin“, die sich hinter den veränderten Darstellungsweisen ablesen lassen, waren im Fokus der Tagung. Dabei ermöglichte vor allem das israelische Kino einen besonders komplexen und vielseitigen Zugang zu diesem Thema und die gezeigten Filmszenen erzählten oftmals von der Auseinandersetzung mit einer festgezurrten, als kollektiv verstandenen Vergangenheit und dem Konflikt des Einzelnen und seiner persönlichen Lebensgeschichte damit. Judd Ne&#8217;eman, namhafter Filmemacher und Filmwissenschaftler aus Israel, stellte u.a. seinen Film Masa Alunkot &#8211; Paratroopers (1976-77) vor, der über den Selbstmord eines israelischen Soldaten während seiner Ausbildung erzählt und über die daraus entstandende Schuldverstrickung und den Konflikt seines Vorgesetzen.</p>
<p>Omer Bartov, Professor für European und German Studies an der Brown University in Providence/USA stellte den viel diskutierten Dokumentarfilm Al tigu li be&#8217;shoah – Don&#8217;t touch my Holocaust (1994) näher vor. Ein Film, der, gemeinsam mit den arabischen und jüdischen Ensemblemitgliedern des politisch sehr aktiven <a href="http://www.acco-tc.com/site/index.php?xlang=1" target="_blank">Acco Theater Centre</a> in Israel, die Fragestellung erarbeit und tiefer gehend ergründet, inwieweit die Shoah und auf welche Weise sie im täglichen Miteinander der Menschen in Israel eine Rolle spielt und ihr Handeln und Denken beeinflusst.</p>
<p>Den Abschluss dieses sehr intensiven Workshops bildete das Filmscreening des Films Mechilot-Forgiveness (2006) unter Anwesenheit des Regisseurs Udi Aloni, israelisch-amerikanischer Filmemacher und Künstler. Ein Film, der über die traumatischen Auswirkungen der Shoah, der Nakbah und des israelisch-palästinensischen Konflikts für die in Israel lebenden Menschen und deren Lebensentwürfe erzählt.</p>
<p>Dieser Filmworkshop in  Berlin hat gezeigt, dass das populäre Kino &#8211; wie ein fortwährendes Echo – gesellschaftspolitische Diskurse, kulturelle, soziale und nationale Gebilde aufnimmt und von der Leinwand zurückspiegelt. Dieses Mal lag die Konzentration und das Augenmerk der ausgewählten Filme und Vorträge auf dem Neuentwurf des „jüdischen“ Mannes &#8211; warum auch nicht?</p>
<p><strong>Literaturtipp: </strong><br />
Omer Bartov (2005): The &#8216;Jew&#8217; in Cinema. From &#8220;The Golem“ to &#8220;Don&#8217;t touch my Holocaust“. Bloomington.</p>
<p><strong>Filmtipps: </strong><br />
Al tigu li be’shoah – Don’t touch my Holocaust. IL 1994. R: Asher Tlalim Masa Alunkot – Paratroopers.IL 1976-1976. R: Judd Ne’eman<br />
Mechilot – <a href="http://www.forgivenessthefilm.com/ " target="_blank">Forgiveness</a>. USA/IL 2006. R: Udi Aloni</p>
<p><em>Leider sind beide Filme nicht auf dem deutschsprachigen Markt zu erhalten. Aber vielleicht fährt ja der ein oder die andere in der nächsten Zeit nach Israel&#8230;dann sollten diese Filme unbedingt im Einkaufskorb landen.</em></p>
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		<title>Vernissage-Video &#8220;Juden 45/90&#8243;</title>
		<link>http://www.juedisches-museum-blog.de/2011/12/02/neue-wechselausstellung-juden-4590-von-da-und-dort/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 22:32:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronika Heuwieser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Ausstellung &#8220;Juden 45/90&#8243; beleuchtet Geschichten, die in Osteuropa beginnen und in München und seinem Umland ihre Fortsetzung finden. Ein paar Interviews und Impressionen von der  Eröffnungsveranstaltung.  

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ausstellung &#8220;Juden 45/90&#8243; beleuchtet Geschichten, die in Osteuropa beginnen und in München und seinem Umland ihre Fortsetzung finden. Ein paar Interviews und Impressionen von der  Eröffnungsveranstaltung.  </p>
<p><iframe width="600" height="335" src="http://www.youtube.com/embed/HUlSSdJLItI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Hinter den &#8230; nein, mittendrinnen in den Kulissen</title>
		<link>http://www.juedisches-museum-blog.de/2011/11/25/hinter-nein-mittendrinn-in-der-kulisse/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 22:04:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Uhrlandt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilder und Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungsaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Juden 45/90]]></category>
		<category><![CDATA[Lager Föhrenwald]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ein Blick hinter die Kulissen im Jüdischen Museum München: In beiden Ausstellungsetagen unseres Hauses wird gerade die neue Wechselausstellung &#8220;Juden 45/90 &#8211; Von da und dort &#8211; Überlebende aus Osteuropa&#8221; aufgebaut.
Hier kann man sehen, wie mitten in München ein Straßenzug entsteht, angelehnt an das ehemalige DP-Lager Föhrenwald. Es wird geklopft, gehämmert und gesägt. 



Seit letzter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/Viele-kleine-Häuser-Baustelle.jpg"><img src="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/Viele-kleine-Häuser-Baustelle.jpg" alt="" title="Viele kleine Häuser Baustelle" width="600" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-1344" /></a></p>
<p>Ein Blick hinter die Kulissen im Jüdischen Museum München: In beiden Ausstellungsetagen unseres Hauses wird gerade die neue Wechselausstellung<a href="http://www.juedisches-museum-muenchen.de/index.php?id=210&#038;L=0&#038;tx_ttnews[tt_news]=299&#038;cHash=ebc1e243ca7a09aec4ea48001db06b54"> &#8220;Juden 45/90 &#8211; Von da und dort &#8211; Überlebende aus Osteuropa&#8221;</a> aufgebaut.<span id="more-1343"></span></p>
<p>Hier kann man sehen, wie mitten in München ein Straßenzug entsteht, angelehnt an das ehemalige DP-Lager Föhrenwald. Es wird geklopft, gehämmert und gesägt. </p>
<p><a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/Einblick-Baustelle-Häuser-stehen.jpg"><img src="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/Einblick-Baustelle-Häuser-stehen.jpg" alt="" title="Einblick Baustelle Häuser stehen" width="600" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-1346" /></a></p>
<p><a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/Aufblick-OG-1-Labyrinth.jpg"><img src="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/Aufblick-OG-1-Labyrinth.jpg" alt="" title="Aufblick OG 1 Labyrinth" width="600" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-1348" /></a></p>
<p><a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/Haus-Roh-Umrandung.jpg"><img src="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/Haus-Roh-Umrandung.jpg" alt="" title="Haus Roh Umrandung" width="600" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-1349" /></a></p>
<p>Seit letzter Woche kann man schon von weitem das Licht in kräftigen Farben am St.-Jakobs-Platz sehen: Die neue Leuchtwand kündigt die Ausstellung an.</p>
<p><a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/neue-Leuchtwand-Juden-45-90.jpg"><img src="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/neue-Leuchtwand-Juden-45-90.jpg" alt="" title="neue Leuchtwand Juden 45 90" width="600" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-1347" /></a></p>
<p>Am Dienstag, den 29. November 2011 um 19 Uhr ist es dann soweit &#8211; die Ausstellung wird eröffnet.</p>
<p><em>Fotos: Sabine Menges</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fernsehtipp: Tatort &#8211; &#8220;Ein ganz normaler Fall&#8221;</title>
		<link>http://www.juedisches-museum-blog.de/2011/11/24/fernsehtipp-tatort-ein-ganz-normaler-fall/</link>
		<comments>http://www.juedisches-museum-blog.de/2011/11/24/fernsehtipp-tatort-ein-ganz-normaler-fall/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 14:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Pauly</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[BR]]></category>
		<category><![CDATA[Synagoge]]></category>
		<category><![CDATA[Tatort]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dieser Tatort mit den Kommissaren Leitmayr (Udo Wachtveitl) und Batic (Miroslav Nemec) spielt in München in der Synagoge und in der Jüdischen Gemeinde am St.-Jakobs-Platz. Es geht um die Frage: Wie normal gehen Juden und Nichtjuden in Deutschland miteinander um?
&#8220;Es ist nicht normal, normal ist nicht, wenn man immer noch über Normalität extra reden muss&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/jmm.jpg"><img src="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/jmm.jpg" alt="" title="jmm" width="600" height="338" class="alignnone size-full wp-image-1333" /></a></p>
<p>Dieser Tatort mit den Kommissaren Leitmayr (Udo Wachtveitl) und Batic (Miroslav Nemec) spielt in München in der Synagoge und in der Jüdischen Gemeinde am St.-Jakobs-Platz. Es geht um die Frage: Wie normal gehen Juden und Nichtjuden in Deutschland miteinander um?<span id="more-1332"></span></p>
<p><em>&#8220;Es ist nicht normal, normal ist nicht, wenn man immer noch über Normalität extra reden muss&#8221; (Leitmayr) </em></p>
<p>Tatort-Autor Daniel Wolf: &#8220;Ich wünsche mir zwischen uns Juden und den Nichtjuden in diesem Land Normalität. Dies war einer der Gründe, warum ich diesen Tatort schreiben wollte. Denn auch heute, 66 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, scheint es den meisten deutschen Nichtjuden immer noch schwer zu fallen, uns wie normale Bürger zu behandeln.&#8221; Der 60. BR-Tatort mit Nemec und Wachtveitl wird am kommenden So, 27. November, um 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt.</p>
<p>(Das Bild zeigt Udo Wachtveil (Kommissar Leitmayr), André Jung (Rabbiner Grünberg) und Miroslav Nemec (Kommissar Ivo Batic) in einer Filmszene aus &#8220;Tatort &#8211; Ein ganz normaler Fall&#8221;. (c) BR/Barbara Bauriedel)</p>
<p>Im Juni hatten wir uns über die vielen Kameras auf dem St.-Jakobs-Platz gewundert. Bis wir dann Wachtveitl und Nemec entdeckten. <a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/2011/06/17/tatort-st-jakobs-platz/">Hier der Blogeintrag von damals. </a></p>
<p>Die offizielle Seite zum Münchner Tatort<a href="http://www.daserste.de/tatort/sendung.asp?datum=27.11.2011"> finden Sie hier. </a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Das neue Winterprogramm ist da!</title>
		<link>http://www.juedisches-museum-blog.de/2011/11/17/das-neue-winterprogramm-ist-da/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 13:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juedisches Museum Muenchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[JMM]]></category>
		<category><![CDATA[Jüddisches Museum München]]></category>
		<category><![CDATA[Programm]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[
Open publication &#8211; Free publishing &#8211; More jewish

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><object style="width:600px;height:300px" ><param name="movie" value="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v1/IssuuViewer.swf?mode=embed&amp;layout=http%3A%2F%2Fskin.issuu.com%2Fv%2Fsoftlight%2Flayout.xml&amp;showFlipBtn=true&amp;documentId=111117132401-90592f3cc55047c0a74f44dfe6672faa&amp;docName=musflyer_web_winter_11_12&amp;username=textbau&amp;loadingInfoText=Flyer%20J%C3%BCdisches%20Museum%20M%C3%BCnchen&amp;et=1321536454483&amp;er=73" /><param name="allowfullscreen" value="true"/><param name="menu" value="false"/><embed src="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v1/IssuuViewer.swf" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" menu="false" style="width:600px;height:300px" flashvars="mode=embed&amp;layout=http%3A%2F%2Fskin.issuu.com%2Fv%2Fsoftlight%2Flayout.xml&amp;showFlipBtn=true&amp;documentId=111117132401-90592f3cc55047c0a74f44dfe6672faa&amp;docName=musflyer_web_winter_11_12&amp;username=textbau&amp;loadingInfoText=Flyer%20J%C3%BCdisches%20Museum%20M%C3%BCnchen&amp;et=1321536454483&amp;er=73" /></object>
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		<title>Mit den Ohren sieht man besser &#8211; Memory Loops: ein beeindruckendes Audiokunstwerk als Erinnerungsdenkmal</title>
		<link>http://www.juedisches-museum-blog.de/2011/11/11/mit-den-ohren-sieht-man-besser-memory-loops-ein-beeindruckendes-audiokunstwerk-als-erinnerungsdenkmal/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 11:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Heikaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Memory Loops]]></category>
		<category><![CDATA[Michaela Mélian]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Seit gut einem Jahr kann man die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus in München digital abrufen. Jederzeit und von überall. Im September vergangenen Jahres wurde das virtuelle Kunstwerk Memory Loops der Künstlerin Michaela Melián eingeweiht. Im Jüdischen Museum erläuterte die Künstlerin am Dienstag nochmals ausführlich ihr Konzept. 
Memory Loops hat zurecht den von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/8.11.2011-Michaela-Melian-Memory-Loops-06.jpg"><img src="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/8.11.2011-Michaela-Melian-Memory-Loops-06.jpg" alt="" title="8.11.2011 Michaela Melian Memory Loops 06" width="600" height="340" class="aligncenter size-full wp-image-1327" /></a></p>
<p>Seit gut einem Jahr kann man die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus in München digital abrufen. Jederzeit und von überall. Im September vergangenen Jahres wurde das virtuelle Kunstwerk <a href="http://www.memoryloops.net/de#!/intro">Memory Loops</a> der Künstlerin Michaela Melián eingeweiht. Im Jüdischen Museum erläuterte die Künstlerin am Dienstag nochmals ausführlich ihr Konzept. <span id="more-1326"></span></p>
<p>Memory Loops hat zurecht den von der Stadt München ausgeschriebenen Kunstwettwerb „Neue Formen des Erinnerns und Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ gewonnen. Der Wettbewerb war im Jahr 2007 ausgerufen worden. Ein Jahr später, nach durchaus heftiger öffentlicher Debatte über die  Frage der Angemessenheit des Gedenkens, stand fest, dass das Konzept der Münchnerin Michaela Mélian den Zuschlag erhät. </p>
<p>Bis zur Realisierung vergingen dann noch weitere zwei Jahre – also quasi ein Katzensprung, schaut man sich andernorts um &#8230; Memory Loops ist ein internetbasiertes Tonkunstwerk, das auf einem kostenlosen Onlineportal und zum Downloaden verfügbar ist. Insgesamt 300 Kurzhörspiele, zusammengesetzt aus Zeitzeugenberichten und historischen Dokumenten, sind mit musikalischen Skizzen untermalt. Auch in englischer Sprache stehen mehr als die Hälfte dieser Tonspuren zur Verfügung. </p>
<p>Der Stadtplan von München bildet dabei die Grundlage – im wahrsten Sinne: Man bewegt sich durch München und kann mit diesem virtuellen Kunstwerk den Geschehnissen in dieser Stadt während der Zeit des Nationalsozialismus nachspüren. Das damalige tagtägliche Grauen für die NS-Opfer wird hörbar gemacht. </p>
<p>Michaela Melián war am Dienstag im Jüdischen Museum zu Gast, um noch einmal in aller Ausführlichkeit über Memory Loops, ihre konzeptionellen Überlegungen und Herangehensweise zu sprechen. Ein Blick hinter die Kulissen sozusagen. Und in dem gut zweistündigen Gespräch zwischen der Künstlerin und dem interessierten Publikum ist noch einmal deutlich geworden, wie viel Recherchearbeit, Quellendurchsicht und Auswahl dahinter stecken.</p>
<p>Enorme Mengen Originalmaterial – die Liste der Archive im Impressum ist enorm – wurde von Melián und ihren MitarbeiterInnen durchgearbeitet und ausgewertet. Hier fließen Kunst, Wissenschaft und Zeitgeschichte mit den Lebensgeschichten der NS-Opfer ineinander. Für heutige Nutzer werden die Raum- und Zeithorizonte aufgebrochen und ein für die Gegenwart übersetzter, angemessener Umgang des Gedenkens unterstrichen. Das alles bedarf natürlich auch einer gewissen Ausdauer – schließlich basiert Memory Loops insgesamt auf 24 Stunden Tonmaterial.</p>
<p>Wer sich selbst einmal diesen alternativen Stadtplan anschauen und anhören möchte, kann dies unter <a href="http://www.memoryloops.net">www.memoryloops.net</a> rund um die Uhr oder bei einem gezielten Spaziergang durch die Stadt auf portablen MP3-Playern tun. Diese können auch im Jüdischen Musuem am Infotresen ausgeliehen werden. </p>
<p><em> Foto: Anne Uhrlandt: Foto: Michaela Melián stellt ihr Kunstwerk Memory Loops vor.</em></p>
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		<title>Vorschau: Juden 45/90 – Von da und dort. Überlebende aus Osteuropa</title>
		<link>http://www.juedisches-museum-blog.de/2011/11/10/vorschau-juden-4590-%e2%80%93-von-da-und-dort-uberlebende-aus-osteuropa/</link>
		<comments>http://www.juedisches-museum-blog.de/2011/11/10/vorschau-juden-4590-%e2%80%93-von-da-und-dort-uberlebende-aus-osteuropa/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 23:24:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juedisches Museum Muenchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Displaced Persons]]></category>
		<category><![CDATA[Föhrenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Schoa]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 29. November um 19 Uhr ist es soweit: Das neue Jahresthema im Jüdischen Museum wird eröffnet.
Die Ausstellungsreihe &#8220;Juden 45/90&#8243; beleuchtet Geschichten, die in Osteuropa beginnen und in München und seinem Umland ihre Fortsetzung finden. Der erste Teil widmet sich der Geschichte der Displaced Persons (DPs) in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Ausgerechnet Deutschland wurde bis zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/Inbox.jpeg"><img src="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/Inbox.jpeg" alt="" title="Inbox" width="600" height="848" class="aligncenter size-full wp-image-1324" /></a>Am 29. November um 19 Uhr ist es soweit: Das neue Jahresthema im Jüdischen Museum wird eröffnet.<span id="more-1323"></span></p>
<p>Die Ausstellungsreihe &#8220;Juden 45/90&#8243; beleuchtet Geschichten, die in Osteuropa beginnen und in München und seinem Umland ihre Fortsetzung finden. Der erste Teil widmet sich der Geschichte der Displaced Persons (DPs) in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Ausgerechnet Deutschland wurde bis zum Ende der 40er Jahre zu einer vorübergehenden Heimat für zehntausende jüdische Schoa-Überlebende und Flüchtlinge aus Osteuropa. </p>
<p>In der bisher umfangreichsten Ausstellung zum Alltagsleben, zur Geschichte und zur Kultur der jüdischen Displaced Persons richtet sich das Augenmerk besonders auf die individuellen Schicksale und Lebenswelten der DPs, deren Flucht- und Migrationsgeschichten lange Zeit im Schatten der Schoa standen. </p>
<p><strong>Alltagsgegenstände erzählen Geschichten </strong></p>
<p>  In neun Stationen wird das Leben der DPs von der Befreiung bis zur Emigration nach Israel oder in andere Länder geschildert. Es ist keine gradlinige Geschichte, die hier erzählt wird. Abhängig von der Besatzungspolitik der Alliierten, von Hilfsorganisationen und von internationalen politischen Entwicklungen wussten die jüdischen Flüchtlinge nicht, wie lange und unter welchen Bedingungen sie in den DP-Lagern ausharren mussten. </p>
<p>Der Besucher bewegt sich daher durch ein Labyrinth, in dem stets die Sicht auf die nächste Station verdeckt bleibt. Viele der Exponate sind auf den ersten Blick scheinbar wertlose Alltagsgegenstände. Ihre Bedeutungen entfalten sie erst durch die Geschichten und Erinnerungen, die ihre Leihgeber mit ihnen verbinden. </p>
<p>  In der zweiten Ausstellungsebene wird der Besucher in das DP-Lager Föhrenwald, in der heutigen Siedlung Waldram bei Wolfratshausen geführt, das von 1945-1957 existierte und damit länger als sämtliche anderen DP-Lager in Deutschland. Zwischen den Silhouetten der charakteristischen Föhrenwalder Siedlungshäuser eröffnen sich Einblicke in verschiedene Aspekte des Lagerlebens und in die Geschichten einzelner Familien.  </p>
<p>Kuratorinnen: Jutta Fleckenstein und Dr. Tamar Lewinsky, unter Mitarbeit von Piritta Kleiner   <br />
Szenografie: chezweitz &#038; roseapple, Berlin </p>
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		</item>
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		<title>Aus der Archivschachtel befreien oder Thinking out of the Box</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 11:52:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JMM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anderswo]]></category>
		<category><![CDATA[Ausblicke]]></category>
		<category><![CDATA[Einblicke]]></category>
		<category><![CDATA[JMM]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Kunsthistoriker in München]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdisches Museum München]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Programm]]></category>
		<category><![CDATA[TU München]]></category>
		<category><![CDATA[USB Köln]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Initiative Fortbildung für wissenschaftliche Spezialbibliotheken e.V. organisiert in Zusammenarbeit mit der USB Köln eine Konferenz zum Thema: &#8220;Möglichkeiten der Nutzung von Nachlässen und Sammlungen&#8221;. Wir freuen uns, dass die Münchner Doktorandin Lisa Kolb das Kooperationsprojekt &#8220;Einblicke. Ausblicke. Jüdische Kunsthistoriker in München&#8221; (LMU und JMM) auf der Kölner Konferenz vorstellen wird. Demnächst berichten wir hier, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/JMM.pdf" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-1317" title="izb8pirt" src="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/izb8pirt.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a></p>
<p>Die Initiative Fortbildung für wissenschaftliche Spezialbibliotheken e.V. organisiert in Zusammenarbeit mit der USB Köln eine Konferenz zum Thema: &#8220;Möglichkeiten der Nutzung von Nachlässen und Sammlungen&#8221;. <span id="more-1318"></span>Wir freuen uns, dass die Münchner Doktorandin Lisa Kolb das Kooperationsprojekt &#8220;Einblicke. Ausblicke. Jüdische Kunsthistoriker in München&#8221; (LMU und JMM) auf der Kölner Konferenz vorstellen wird. Demnächst berichten wir hier, wie es auf der Konferenz war.</p>
<p><strong>Wann?</strong> 10. bis 12. November<br />
<strong>Wo?</strong> Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, Universitätsstraße 33, 50931 Köln, Raum 407<br />
<a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/JMM.pdf" target="_blank">Hier finden Sie das komplette Programm der Veranstaltungstage!</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Es war spitze!</title>
		<link>http://www.juedisches-museum-blog.de/2011/10/27/1303/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 03:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Pauly</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Gästebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Bettina Pauly]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Dalli Dalli]]></category>
		<category><![CDATA[Das war spitze]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Rosenthal]]></category>
		<category><![CDATA[JMM]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdisches Museum München]]></category>
		<category><![CDATA[Rosenthal]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Ausstellung &#8220;Das war spitze! Jüdisches in der deutschen Fernsehunterhaltung&#8221; neigt sich dem Ende zu.
Noch bis zum 6. November kann man durch 10 Stationen und 6 Jahrzehnte Fernsehgeschichte wandern und eine mentalitätsgeschichtliche Reise in unsere heimischen Wohnzimmer unternehmen. 
Einen großen Teil nimmt das Leben und Wirken von Hans Rosenthal (Dalli Dalli) ein. Zu entdecken sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/mic.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1302" title="mic" src="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/mic.jpg" alt="" width="600" height="463" /></a></p>
<p>Die Ausstellung &#8220;Das war spitze! Jüdisches in der deutschen Fernsehunterhaltung&#8221; neigt sich dem Ende zu.<br />
Noch bis zum 6. November kann man durch 10 Stationen und 6 Jahrzehnte Fernsehgeschichte wandern und eine mentalitätsgeschichtliche Reise in unsere heimischen Wohnzimmer unternehmen. <span id="more-1303"></span></p>
<p>Einen großen Teil nimmt das Leben und Wirken von Hans Rosenthal (Dalli Dalli) ein. Zu entdecken sind Filmsequenzen und Hörstationen mit bekannten und fast in Vergessenheit geratenen Persönlichkeiten aus dem Unterhaltungsfernsehen, aber auch fiktive Sendeformate wie Tatort und Lindenstraße werden näher beleuchtet. Man lernt &#8220;viel über das deutsche Fernsehen, über die Mechanismen der Unterhaltung und darüber, wie gesellschaftliche Diskurse und Fragestellungen im Fernsehen aufgegriffen werden&#8221; meinte die FAZ.</p>
<p><strong>Und das meinen unsere Besucher (Auszug aus dem Gästebuch):</strong></p>
<p><em>&#8220;Tolle Architektur, sehr gute Inszenierung des Medienthemas &#8211; man fühlt sich angesprochen&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Modern, interessant, leidenschaftliche Führung&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Ausgezeichnet gemacht &#8211; ich nehme tausend Eindrücke mit nach Hause, &#8211; gute Ausstellung &#8211; spitze Führung &#8211; Danke!&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Richtig tolle Ausstellung, die das jüdische Nachkriegsleben einmal aus ganz anderer (lustiger) Perspektive darstellt!&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Das war spitze! Gut strukturierte und super spannende Führung&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Superspannend! Ich war Stunden da! Und Hans Rosenthal &#8211; mit dem bin ich aufgewachsen! So schön! Danke für die tolle Ausstellung!&#8221;</em><em></em></p>
<p>Unser Tipp für alle, die die Ausstellung noch mit kompetenter Führung sehen wollen:<br />
Am <strong>Sonntag, 30. Oktober</strong> findet um 11 Uhr (Vorsicht Zeitumstellung) eine Kuratorenführung durch die Ausstellung mit Ulrike Heikaus statt. Teilnahme 6 Euro.</p>
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		<title>Lange Nacht mit Kalle Laar</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 17:19:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Uhrlandt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Kalle Laar]]></category>
		<category><![CDATA[Lange Nacht der Museen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das Jüdische Museum München ist schlichtweg begeistert von der Langen Nacht der Münchner Museen am Samstag, den 15. Oktober 2011. Viele, viele Besucher kamen in unser Museum und genossen die Atmosphäre im temporären Klangmuseum. Der Münchner DJ und Soundkünstler Kalle Laar verwandelte das Foyer mit Fundstücken jüdischer Unterhaltungs-Musik in eine Hör-Lounge der nostalgischen Momente. Bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/Foto-Lange-Nacht-Kalle-Laar.jpg"><img src="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/Foto-Lange-Nacht-Kalle-Laar.jpg" alt="" title="Foto Lange Nacht Kalle Laar" width="600" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-1300" /></a></p>
<p>Das Jüdische Museum München ist schlichtweg begeistert von der <a href="http://www.muenchner.de/museumsnacht/ansicht.php?vnr=22i&#038;PHPSESSID=d367b24a73477ea1c50f32b6ead92033">Langen Nacht der Münchner Museen </a>am Samstag, den 15. Oktober 2011. Viele, viele Besucher kamen in unser Museum und genossen die Atmosphäre im temporären Klangmuseum. Der Münchner DJ und Soundkünstler Kalle Laar verwandelte das Foyer mit Fundstücken jüdischer Unterhaltungs-Musik in eine Hör-Lounge der nostalgischen Momente. Bis späte in die Nacht strömten die Besucher auch in die Ausstellungsräume.</p>
<p>Wir bedanken uns bei Kalle Laar recht herzlich für das Gastspiel <a href="http://www.klangmuseum.de/">seines temporären Klangmuseums. </a></p>
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		<title>Die Lange Nacht im Jüdischen Museum</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 14:17:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Pauly</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdisches Museum München]]></category>
		<category><![CDATA[Lange Nacht der Museen]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>

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		<description><![CDATA[ Auch dieses Jahr bietet das jüdische Museum München im Rahmen der Langen Nacht 2011 seinen Besucherinnen und Besuchern einen vielschichtigen Einblick in jüdische Geschichte, Kultur und Tradition. Die permanente Ausstellung Stimmen_Orte_Zeiten kann besucht werden. Außerdem können Sie in der aktuellen Wechselausstellung Das war spitze! Jüdisches in der deutschen Fernsehunterhaltung in einer mentalitätsgeschichtlichen Reise durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/Yiddish_s.jpg"><img src="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/Yiddish_s.jpg" alt="" title="Yiddish_s" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-1289" /></a> Auch dieses Jahr bietet das jüdische Museum München im Rahmen der Langen Nacht 2011 seinen Besucherinnen und Besuchern einen vielschichtigen Einblick in jüdische Geschichte, Kultur und Tradition. Die permanente Ausstellung Stimmen_Orte_Zeiten kann besucht werden. <span id="more-1288"></span>Außerdem können Sie in der aktuellen Wechselausstellung Das war spitze! Jüdisches in der deutschen Fernsehunterhaltung in einer mentalitätsgeschichtlichen Reise durch sechs Jahrzehnte Fernsehunterhaltung mehr über die öffentliche Verhandlung des &#8220;Jüdischen&#8221; auf dem Fernsehbildschirm erfahren.</p>
<p>Musik und Projektionen von: djkl &#038; The Temporary Soundmuseum. Kalle Laar bietet mit einer thematischen DJ-Performance mit Beispielen aus seinem Temporären Klangmuseum das musikalische und visuelle Rahmenprogramm.</p>
<p>Koscherer Wein und israelische Spezialitäten können im Museumscafé bis tief in die Nacht genossen werden.<br />
Zur Homepage der Langen Nacht: <a href="http://www.muenchner.de/museumsnacht/">www.muenchner.de/museumsnacht</a></p>
<p><iframe width="600" height="437" src="http://www.youtube.com/embed/LmCuVeXP1zo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="600" height="437" src="http://www.youtube.com/embed/KxxuSiC4wNw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="600" height="335" src="http://www.youtube.com/embed/VdUBjFeWxfU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>„Für den Hitler war ich jüdisch genug“</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 14:01:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Purin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[3sat]]></category>
		<category><![CDATA[Burgtheater]]></category>
		<category><![CDATA[Gebürtig]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdisches Museum]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
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		<category><![CDATA[Rabbi Moishe Ginsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Schindel]]></category>
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		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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Zweimal taucht der Wiener Schauspieler Otto Tausig in unserer Wechselausstellung „Das war spitze! Jüdisches in der deutschen Fernsehunterhaltung“ auf: Einmal als Rabbi Moishe Ginsburg in einem Schimansky-Tatort aus dem Jahr 2004 und ein zweites Mal in der Station „Casting und Ausstattung“. Hier ist er in einer kleinen Nebenrollen in der Verfilmung von Robert Schindels Roman [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/Unbenannt.jpg"><img src="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/Unbenannt.jpg" alt="" title="Unbenannt" width="600" height="323" class="alignleft size-full wp-image-1285" /></a></p>
<p>Zweimal taucht der Wiener Schauspieler Otto Tausig in unserer Wechselausstellung „Das war spitze! Jüdisches in der deutschen Fernsehunterhaltung“ auf: Einmal als Rabbi Moishe Ginsburg in einem Schimansky-Tatort aus dem Jahr 2004 und ein zweites Mal in der Station „Casting und Ausstattung“. Hier ist er in einer kleinen Nebenrollen in der Verfilmung von Robert Schindels Roman „Gebürtig“ zu sehen, wo er sich für einen Film, für den ein jüdisch aussehender Charakter gesucht wird, casten läßt und prompt abgelehnt wird. Mit den Worten „Für den Hitler war ich jüdisch genug“ verläßt er das Set.<span id="more-1283"></span></p>
<p>1922 in Wien geboren, verließ er 1939 als einer der letzten jüdischen Jugendlichen Wiens mit einem Kindertransport seine Heimatstadt, schlug sich im englischen Exil als Fabriks- und Landarbeiter durch, war 20 Monate als „feindlicher Ausländer“ interniert. Bereits 1946 kehrte er nach Wien zurück, studierte am renommierten Max-Reinhardt-Seminar Schauspiel und wurde ins Ensemble des Wiener Theaters Scala aufgenommen, wo er auch als Chefdramaturg tätig war. Der Enge Wiens in den 1950er Jahren entfloh der bekennende Linke nach Ost-Berlin, wo er an der Schaubühne spielte. 1970 wurde Tausig in das Ensemble des Wiener Burgtheaters aufgenommen, wo seine Karriere als einer der bedeutendsten nestroy-Darsteller der letzten Jahrzehnte begann. Daneben war er in zahlreichen Film- und Fernsehrollen <http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Tausig#Filmografie>zu sehen.</p>
<p>Seit über zwanzig Jahren galt sein persönliches Engagement der Entwicklungshilfe für Indien, das er bei Dreharbeiten kennengelernt hat. Der größte Teil seiner Gagen floß in von ihm initierte Projekte und selbst, als ihm 2009 der Nestroy-Preis verliehen wurde, ließ er einen Spendenkorb durch das Publikum gehen.</p>
<p>Am vergangenen Montag ist der große Schauspieler und Menschenfreund Otto Tausig 89-jährig in seiner Geburtsstadt Wien gestorben.</p>
<p><iframe width="600" height="335" src="http://www.youtube.com/embed/9UwuD9yYJ6E" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Medaille „München leuchtet“ für Ilse Ruth Snopkowksi</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 09:28:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronika Heuwieser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Ingrid Anker]]></category>
		<category><![CDATA[Ilse Ruth Snopkowski]]></category>
		<category><![CDATA[JMM]]></category>
		<category><![CDATA[Jmm München]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdischen Kulturtage]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdisches Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Marian Offman]]></category>
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		<description><![CDATA[In Anerkennung ihrer Verdienste um die Vermittlung jüdischer Kultur und Tradition sowie um die Aufklärung über den Holocaust hat Bürgermeister Hep Monatzeder der Vorsitzenden der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V., Ilse Ruth Snopkowski, jetzt im Rathaus die Medaille „München leuchtet – Den Freunden Münchens“ in Silber überreicht.
„Dass jüdisches Leben und jüdische Kultur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Anerkennung ihrer Verdienste um die Vermittlung jüdischer Kultur und Tradition sowie um die Aufklärung über den Holocaust hat Bürgermeister Hep Monatzeder der Vorsitzenden der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V., Ilse Ruth Snopkowski, jetzt im Rathaus die Medaille „München leuchtet – Den Freunden Münchens“ in Silber überreicht.<span id="more-1273"></span></p>
<p>„Dass jüdisches Leben und jüdische Kultur bei uns wieder feste, sichtbare und selbstverständliche Bestandteile des öffentlichen Lebens geworden sind, das haben wir in München auch Ihrem unermüdlichen Engagement zu verdanken“, betonte Monatzeder bei der Ehrung. Gemeinsam mit ihrem verstorbenen Ehemann Dr. Simon Snopkowski, der auch Präsident des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern war, gründete Ilse Ruth Snopkowski 1981 die Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition. Ziel des Vereins war es, die Münchnerinnen und Münchner wieder näher an die jüdische Kultur heranzuführen, sie mit jüdischem Kulturgut vertraut zu machen. „Das war und ist ein wichtiger Beitrag zum gegenseitigen Verständnis von Juden und Nichtjuden“, hob Monatzeder hervor.</p>
<p><a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/Gesellschaft_Jüdischerkultur1.jpg"><img src="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/Gesellschaft_Jüdischerkultur1.jpg" alt="" title="Gesellschaft_Jüdischerkultur" width="200" height="222" class="alignleft size-full wp-image-1277" /></a>Seit 1987 organisiert die Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition alljährlich im Herbst die Jüdischen Kulturtage in München. Die Stadt stellte dafür von Anfang an den Gasteig als Veranstaltungsort zur Verfügung. Die Kulturtage präsentieren jeweils eine breite Palette jüdischen Kulturschaffens von Musik, Malerei und Literatur bis zu Theater, Film und Tanz. In diesem Jahr feiert die Veranstaltungsreihe ihr 25-jähriges Bestehen mit einem großen Jubiläumsprogramm vom 12. bis 22. November.</p>
<p>„Die Jüdischen Kulturtage sind aus dem kulturellen Leben unserer Stadt nicht mehr wegzudenken“, betonte Monatzeder. „Sie sind eine feste Größe im städtischen Veranstaltungskalender und eine viel beachtete Plattform der interkulturellen Verständigung, die Zeichen setzt für ein besseres gegenseitiges Kennenlernen und ein gedeihliches Miteinander.&#8221;  Über die Jüdischen Kulturtage hinaus organisiert die Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition auch Ausstellungen, in denen sie die verschiedensten Aspekte jüdischer Kultur aufzeigt. Seit 2008 sind zudem die Jüdischen Filmtage hinzugekommen, bei denen die Werke jüdischer Filmemacher gezeigt werden. Seit dem Tod ihres Mannes im Jahr 2001 führt Ilse Ruth Snopkowski die Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition als Vorsitzende. In Erinnerung an ihn wurde 2006 der Simon-Snopkowski-Preis ins Leben gerufen. Er zeichnet besondere Verdienste auf dem Gebiet der Forschung zur jüdischen Geschichte und Kultur und zum Holocaust in Bayern aus.</p>
<p>Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben, vorzugsweise für Arbeiten von Schülerinnen und Schülern. Die Erinnerung an Simon Snopkowski hält dessen Witwe auch durch eine Dauerleihgabe an das Jüdische Museum München wach: Dort ist dessen Wandschrank mit ganz persönlichen Erinnerungsstücken zu sehen, die die Geschichte der Verfolgung dokumentieren. An der Ehrung nahmen aus dem Stadtrat Dr. Ingrid Anker (SPD) und Marian Offman (CSU) teil. Die Medaille „München leuchtet – Den Freunden Münchens“ wird von der Landeshauptstadt München seit 1961 für besondere Verdienste um München verliehen.</p>
<p>Das Jüdische Museum München gratuliert Frau Snopkowski sehr herzlich zu dieser Ehrung. Wir freuen uns, im Rahmen der 25. Jüdischen Kulturtage München, Veranstaltungsort für die Lesung von Eli Amir am <strong>22. November 2011, 19 Uhr</strong><strong> zu sein. Mehr Informationen dazu unter: <a href="http://www.juedisches-museum-muenchen.de">www.juedisches-museum-muenchen.de</a></p>
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		<title>An Rosch HaSchana und Jom Kippur geschlossen</title>
		<link>http://www.juedisches-museum-blog.de/2011/09/28/judisches-museum-an-rosch-haschana-und-jom-kippur-geschlossen/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 06:25:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Pauly</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jamim Tovim-Jüdische Feiertage]]></category>
		<category><![CDATA[Jom Kippur]]></category>
		<category><![CDATA[Rosch HaSchana]]></category>
		<category><![CDATA[Schofar]]></category>

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		<description><![CDATA[
Liebe Besucher! Damit niemand vor verschlossenen Türen steht, hier ein wichtiger Hinweis: Anlässlich der Feiertage Rosch HaSchana und Jom Kippur bleibt das Jüdische Museum München am 29. und 30. September sowie am 8. Oktober geschlossen.

Rosch HaSchana ist das traditionelle Neujahrsfest im jüdischen Kalender und wird immer an den ersten beiden Tagen im Monat Tischri gefeiert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/Schofar-aus-Vitrine-Dauerausstellung.jpg"><img src="http://www.juedisches-museum-blog.de/wp-content/uploads/Schofar-aus-Vitrine-Dauerausstellung.jpg" alt="" title="Schofar aus Vitrine Dauerausstellung" width="600" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-1269" /></a></p>
<p>Liebe Besucher! Damit niemand vor verschlossenen Türen steht, hier ein wichtiger Hinweis: Anlässlich der Feiertage Rosch HaSchana und Jom Kippur bleibt das Jüdische Museum München am 29. und 30. September sowie am 8. Oktober geschlossen.<br />
<span id="more-1267"></span><br />
Rosch HaSchana ist das traditionelle Neujahrsfest im jüdischen Kalender und wird immer an den ersten beiden Tagen im Monat Tischri gefeiert. Den Beginn des neuen Jahres begeht man üblicherweise mit einem großen, süßen Festessen, weil man sich ein gutes, süßes Jahr wünscht (&#8220;Schana tova u&#8217;metuka&#8221;). Der Beginn des neuen Jahres, des Jahres 5772, leitet auch eine Zeit der Reue und der Umkehr ein. Diese endet zehn Tage später, am Jom Kippur, dem Versöhnungstag und höchstem jüdischen Feiertag, den man traditionell mit Fasten und Beten begeht.</p>
<p>Anstatt mit Raketen beginnt das jüdische Jahr mit Schofar-Geblase. Die Schofar ist eine Posaune, die in der Zeit zwischen den Feiertagen in den morgendlichen Gottesdiensten geblasen wird. Man folgt hier einem fesgelegten Muster. In der Dauerausstellung im Jüdischen Museum kann man das Instrument selbst bestaunen, das an den anderen Tagen im September geöffnet istund zwar von Dienstag bis Sonntag je von 10 bis 18 Uhr. </p>
<p><em>Text: Ulrike Heikaus und Bettina Pauly<br />
Foto: Schofar</em></p>
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		<title>Ausblick aus aktuellem Anlass</title>
		<link>http://www.juedisches-museum-blog.de/2011/09/27/ausblick-aus-aktuellem-anlass-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 10:16:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Eisenack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Pressestimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Juden 45/90]]></category>
		<category><![CDATA[Lager Föhrenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Waldram]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie die SZ berichtet, sorgt ein Bauvorhaben in Waldram, einem Ortsteil von Wolfratshausen, für Unmut bei den Nachbarn. Es geht um Abrisspläne im ehemaligen Lager &#8220;Föhrenwald&#8221;, welches ab Ende November 2011 Teil der Ausstellung &#8220;Juden 45/90. Von da und dort – Überlebende aus Osteuropa&#8221; sein wird.
Das Münchner Ordinariat will mit dem Bau von Wohnhäusern die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die SZ <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/juedisches-bad-sorge-um-waldramer-zeitzeugnis-1.1145831">berichtet</a>, sorgt ein Bauvorhaben in Waldram, einem Ortsteil von Wolfratshausen, für Unmut bei den Nachbarn. Es geht um Abrisspläne im ehemaligen Lager &#8220;Föhrenwald&#8221;, welches ab Ende November 2011 Teil der Ausstellung &#8220;Juden 45/90. Von da und dort – Überlebende aus Osteuropa&#8221; sein wird.<span id="more-1256"></span></p>
<p>Das Münchner Ordinariat will mit dem Bau von Wohnhäusern die Finanzierung einer neuen Schule sichern. Das Problem: Dafür müssten Häuser des ehemaligen Lagers Föhrenwald weichen.</p>
<p>Die Nationalsozialisten hatten in der ehemaligen Mustersiedlung Föhrenwald Zwangsarbeiter interniert, die in den Rüstungsbetrieben der Umgebung eingesetzt worden waren. Nach dem Krieg wurde Waldram als Lager für Displaced Persons genutzt, die von hier aus in ein neues Leben aufbrachen, &#8220;weswegen der Name &#8220;Föhrenwald&#8221; in der jüdischen Welt noch heute bekannt ist&#8221;, wie Matthias Köpf in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/juedisches-bad-sorge-um-waldramer-zeitzeugnis-1.1145831">SZ</a> schreibt. </p>
<p>In einem vom Abriss bedrohten Haus war einst ein jüdisches Ritualbad eingerichtet. Anwohnerin und Lehrerin Eva Greif erzählt in der SZ, dass sich der Ort heute sehr gut eigne, um ein &#8220;regionales Stück jüdische Geschichte&#8221; weiterzugeben.</p>
<p>Wie auch immer die Diskussion in Wolfratshausen weitergeht, am 29.11.2011 eröffnet im Jüdischen Museum München die Ausstellung &#8220;Juden 45/90.Von da und dort – Überlebende aus Osteuropa&#8221;</p>
<p>Weitere Infos über die Hintergründe findet man <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lager_Föhrenwald">hier</a>.<br />
Interessante Infos findet man auch auf der Website des <a href="http://www.eigenheimerverband.de/ov/waldram/geschichte">Siedlungsverbandes Waldram</a> und auch auf der Seite des <a href="http://www.ushmm.org/wlc/en/article.php?ModuleId=10007059">United States Holocaust Memorial Museums</a>.</p>
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