Ein Muslim, ein Christ und ein Jude …

Eran Shakine lässt seine Kunstwerke durch wohlüberlegte Titel für sich sprechen. © Eran Shakine

… treffen sich im Jüdischen Museum München

Drei Männer mit verschiedenen Religionszugehörigkeiten und damit gemeinhin verschiedenen Weltbildern begeben sich auf einen gemeinsamen Weg, erleben alltägliche und absurde Situationen, teilen freudige, traurige und nachdenkliche Momente. Drei Männer, die sich in ihren Fracks und Zylindern gleichen wie ein Ei dem anderen und trotzdem unterschiedlicher nicht sein könnten. Oder?

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Kurt Landauer und Maria Baumann. Briefwechsel Oktober 1944 bis Oktober 1948

Lesung am 7. November 2017 in den Kammerspielen „Kurt Landauer – Maria Baumann Briefwechsel Oktober 1944 bis August 1948“ in der Reihe „Jahrhundertbriefe“ mit Maja Beckmann und Stefan Merki. Moderation: Dr. Rachel Salamander Foto: Christin Büttner

Lesung im Rahmen des Erinnerungstages

„!Nie wieder“ ist eine Botschaft, die man nicht oft genug auf den Weg bringen kann – der FC Bayern München bietet anlässlich des „Erinnerungstages im deutschen Fußball“ ein entsprechendes Programm: Am Sonntag, den 28. Januar 2018 von 11.00–12.30 Uhr (Einlass ab 10.00 Uhr) werden in einer Matinée Briefe des jüdischen Ehrenpräsidenten Kurt Landauer und seiner späteren Ehefrau Maria Baumann vorgetragen.

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„Schtreimel. Der Hut meines Vaters“ – Kleine Atelierausstellung des Fotokünstlers Benyamin Reich

Noch bis zum 7. Januar 2018 geht es im hier Jüdischen Museum München vor allem um die Frage, was es eigentlich bedeutet, „sportlich und jüdisch“ zu sein. Ein künstlerischer Kommentar dazu findet sich im Café Exponat. Hier sind drei Arbeiten des Fotografen Benyamin Reich zu sehen. Der aus einer ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde stammende und heute in Berlin ansässige Reich hat drei sehr besondere, intime Porträts jüdischer Sportler_innen geschaffen, die ebenfalls noch bis zum 7. Januar im Café gezeigt werden.

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SpielRegeln – Tribüne to go

Unsere Ausstellung „Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport“ ist auf der Zielgeraden.

Nur noch bis zum 07.01.2018 können unsere Besucher in der Ausstellung Sportler_innen jüdischer Herkunft und ihre Fans ins Blickfeld nehmen. Danach heißt es auch für uns Museumsleute wieder „Nach der Ausstellung“ ist „Vor der Ausstellung“ und die zahlreichen Exponate treten ihre Heimreise in die ganze Welt an.

Ein ganz besonderes Objekt soll diesmal aber nicht im Depot verschwinden, sondern für alle Fans der Ausstellung in Euer Wohnzimmer, Büro, Vereinsheim oder Jugendzentrum wandern.

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„Mit zurückhaltendem Druck“ – Kolloquium „Jüdisches in bayerischen Museen und Ausstellungen“ zu Ehren von Dr. Otto Lohr

Dr. Otto Lohr ist seit 1989 als Fachreferent für die Jüdischen Museen in Bayern in der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern tätig. Nun geht er nach 28 Jahren in den Ruhestand.

Seit 1989 betreut er als Fachreferent der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern Einrichtungen, die sich mit der jüdischen Geschichte und Kultur in Bayern auseinandersetzen. Ende des Jahres wird er in den Ruhestand treten – für das Jüdische Museum München und die Landesstelle war dies Anlass, im Rahmen eines Fachkolloquiums die Entwicklung Jüdischer Museen und ehemaliger Synagogen in Bayern in den letzten rund dreißig Jahren zu rekapitulieren und somit Schlaglichter auf das Wirken von Dr. Otto Lohr zu werfen.

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Nacht und Nebel (1955)

Als Mahnmal gegen das Vergessen schuf Alain Resnais 1955 mit „Nacht und Nebel“die erste und zudem eine sehr eindringliche Dokumentation über das Geschehen in den Konzentrationslagern. Das filmische Zeugnis über den unmenschlichen Lagerkosmos Auschwitz ist zugleich ein herausragendes Kunstwerk:

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„Nie wieder. Schon wieder. Immer noch. Rechtsextremismus in Deutschland seit 1945“ – NS-Dokumentationszentrum zeigt neue Sonderausstellung

Blick in die Ausstellung „Nie wieder. Schon wieder. Immer noch. Rechtsextremismus in Deutschland seit 1945“ | © Jens Weber

Worte, mit denen der Überlebende der Schoa Max Mannheimer zum Befreiungstag des KZs Dachau am 20. April 2001 mahnte, markieren den Beginn der Ausstellung: „Rechtsextremismus steht nicht nur in der Zeitung, sondern kommt täglich wirklich vor.“

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Konzert für Kicker und Ensemble _UNIKATE 2 – Eine musikalisch-sportliche Begegnung

Der Tischkicker aus der Ausstellung „Never Walk Alone“ wird zum Klangkörper. Foto: © Daniel Schvarcz

„Kickerkonzert“ ist eine eigens für die Ausstellung „Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport“ konzipierte Folge der Reihe „Unikate“. Diese stellt neue Klangkörper vor. Unerhörte Objekte, die Ungehörtes sichtbar machen. Die Reihe stellt eigenwillige Instrumente vor und will mit neuartigen Gerätschaften neue Höreindrücke vermitteln. Den Auftakt machte Gero König aus Köln, der mit seinem Choreographen im Juni im Stadtmuseum zu Gast war.

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31. Jüdische Kulturtage – Konzerte, Filme, Vorträge und Lesungen zeigen die Vielfalt jüdischer Kultur

Am Wochenende eröffnen die alljährlichen Jüdischen Kulturtage zum 31. Mal. Den Auftakt machen Jasmin Tabatabai und das David Klein Quartet mit Liedern jüdischer Literaten und Komponisten der 20er und 30er Jahre.

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Gedenken an das Novemberpogrom 1938

Der Gedenkstein für die zerstörte Würzburger Hauptsynagoge am Abend des 9. Novembers 2017. (Foto: Bernhard Purin)

Vor 79 Jahren, am 9. und 10. November 1938, wurden in ganz Deutschland hunderte Synagogen und zahlreiche Privat- und Geschäftshäuser demoliert oder niedergebrannt, etwa 400 Jüdinnen und Juden ermordet oder in den Freitod getrieben und in der Folge rund 30.000 weitere in Konzentrationslagern inhaftiert und misshandelt.

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