Neue Wege, neue Besucher – am Sonntag ist Internationaler Museumstag

Am kommenden Sonntag, den 13. Mai ist Internationaler Museumstag! Unter dem Motto „Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher“ feiern die Museen in ganz Deutschland den Aktionstag und bieten ein vielfältiges Programm:

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Flood – ein Dokumentarfilm von Ohad Milstein über die kostbare Ressource Wasser im Rahmen des Dok.fest zu Gast im Jüdischen Museum München

Jewish Museum Munich: In the past you successfully showed your movies at Israeli festivals. What does it mean to you that your latest work is premiering in Germany? What do you expect from the Munich audience?

Ohad Milstein: 

It is always nice to have a premiere at „home“. I am kind of used to the Israeli audience, I know its „limits“, and i usually know more or less what to expect as a reaction to a film. My films are quite unique in the Israeli documentary landscape. They have a strong cinematic and aesthetic approach. My filming intends to provide the viewer with an emotional as well as an intellectual experience. As a filmmaker I am asking the viewer not only to receive the film „as is“ but also to input their own thoughts, to experience the film in their own personal way and interpret it. The screening of the film is a collaboration between the film and the viewer. Without both participating actively, the screening is not fully completed. ..mehr

„Filme über Menschen, an denen man sonst einfach vorbeigehen würde“ – Dokumentarfilmer Tom Fröhlich mit „Ink of Yam“ zu Gast im Jüdischen Museum München

In einem von Jerusalems ältesten Tattoo-Studios scheinen die Widersprüche der heiligen Stadt für einen Moment überwindbar. Es ist ein Ort, der offen ist für alle, ungeachtet von Herkunft, Religion oder Geschlecht und an dem sich die Protagonist_innen öffnen und ihre ganz persönlichen Geschichten mit der Stadt erzählen, während sie sich diese unter die Haut stechen lassen. Ob sie nun gläubige Christen, säkulare Juden oder Atheisten sind – das Leben in ihrer Stadt Jerusalem stellt sie alle vor spezifische Herausforderungen. Dies fängt der Dokumentarfilm „Ink of Yam“ in eindrücklichen Bildern ein. Es ist einer von zwei Filmen, die im Jüdischen Museum München im Rahmen des DOK.fests 2018 gezeigt werden. Zum Auftakt wird am 3. Mai um 19.00 Uhr Regisseur Tom Fröhlich zum ersten Screening und zu einem anschließenden Gespräch bei uns zu Gast sein. Wir hatten schon vorab Gelegenheit, ihm drei Fragen zu stellen:

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nicht von hier irgendwo

Foto: © Futur II Konjunktiv

Rechercheperformance zu jüdischen Displaced Persons in Deutschland nach 45 von Futur II Konjunktiv mit Alexandra Finder, Friedericke Miller, Johannes Suhm

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„Eine Erinnerung ist eine Erinnerung ist eine Erinnerung?“ Eine Ausstellung in der ehemaligen Synagoge Kriegshaber

Diese in der Zeit des Nationalsozialismus vandalisierte Tora-Krone gelangte 1950 ins Hebrew Theological College in Skokie, Illinois. Heute ist sie im Illinois Holocaust Museum and Education Center zu sehen.

„Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose“, schrieb die US-amerikanische Schriftstellerin Gertude Stein 1913 in ihrem Gedicht „Sacred Emily“. Die neue Ausstellung des Jüdischen Kulturmuseums Augsburg-Schwaben in seiner Zweigstelle Ehemalige Synagoge Kriegshaber „Eine Erinnerung ist eine Erinnerung ist eine Erinnerung?“ knüpft an dieses berühmte Zitat an. Warum? Bis 17. Juni 2018 sind 23 Objekte zu sehen, die ursprünglich aus dem Umfeld der Synagoge stammen und nur für diese Ausstellung aus der ganzen Welt zurückgekehrt sind. Sie sind Träger verschiedener Erinnerungen, die sich in Schichten übereinander legen und deren Bedeutung nicht einfach zu bestimmen ist.

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Fassadenprojektion zur Ausstellung „A Muslim, a Christian and a Jew. Eran Shakine“

Auch zu unserer aktuellen Ausstellung „A Muslim, a Christian and a Jew“ haben die Medienkünstler Saba Bussmann und Horst Konietzny am Eröffnungsabend wieder eine großartige Projektion an unsere Fassade gezaubert:

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Fälschungen auf der Spur

Bernhard Purin, Direktor des Jüdischen Museums München, spürt Fälschungen jüdischer Ritualgegenstände nach, die es kürzlich bis in die beliebte TV-Sendung „Kunst + Krempel“ geschafft haben. Das bayerische Fernsehen hat ihn auf seiner Spurensuche begleitet (hier ab 21’59“):

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Eine Herzensangelegenheit – Bundesvolontärstagung 2018 in München

Ein Herz für die Unterstützung! Ermöglicht wurde die ehrenamtlich organisierte Tagung durch die Förderung zahlreicher bayerischer Kultureinrichtungen. Foto: © Tatjana Krasawin

 

Sie sind an fast jeder Kulturinstitution in Deutschland zu finden. Was sie tun, gilt als klassischer Berufseinstieg in der Museumslandschaft. Dennoch sind ihre Arbeitsbedingungen noch immer divers und prekär. Ein Mal im Jahr kommen wissenschaftliche Volontärinnen und Volontäre von Museen, Gedenkstätten und Restaurierungswerkstätten ganz Deutschlands auf der Bundesvolontärstagung zusammen. Dieses Jahr fand die Tagung mit rund 200 Gästen erstmals in der bayerischen Landeshauptstadt statt. Auch das Jüdische Museum München öffnete gerne seine Pforten für den wissenschaftlichen Nachwuchs – und gewährte sogar einen einzigartigen Einblick in sein Depot.

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A Muslim, a Christian and a Jew. Eran Shakine – der Eröffnungsabend

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Ein Muslim, ein Christ und ein Jude …

Eran Shakine lässt seine Kunstwerke durch wohlüberlegte Titel für sich sprechen. © Eran Shakine

… treffen sich im Jüdischen Museum München

Drei Männer mit verschiedenen Religionszugehörigkeiten und damit gemeinhin verschiedenen Weltbildern begeben sich auf einen gemeinsamen Weg, erleben alltägliche und absurde Situationen, teilen freudige, traurige und nachdenkliche Momente. Drei Männer, die sich in ihren Fracks und Zylindern gleichen wie ein Ei dem anderen und trotzdem unterschiedlicher nicht sein könnten. Oder?

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