Was haben die aschkenasische und sephardische Küche gemeinsam?

Ägyptischer Pudding Zutaten

Alles was man für die Zubereitung des Ägyptischen Pudding braucht.

 

Was ist eine „jüdische Küche“? Gibt es sie überhaupt? Wenn man über eine „dische Küche“ spricht, werden zunächst die jüdischen Speisegesetze (Kaschrut) erwähnt. Aber gibt es ein ursprünglich jüdisches Lebensmittel, das in allen jüdischen Küchen der Welt vorkommt?

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Kinderworkshop: Rosch Haschana – Ein süßes Neujahr!

Rosch Haschana Workshop

Mit Äpfeln als Stempel entstehen lustige Neujahrskarten. Foto JMM

Ende September beginnt im jüdischen Kalender das neue Jahr. In unserem Ferienprogramm dreht sich schon diese Woche alles um das Neujahrsfest.

Äpfel mit Honig, Granatäpfel und andere Süßigkeiten gehören typischerweise zu Rosch Haschana, dem jüdischen Neujahrsfest. Die süßen Speisen sollen dafür sorgen, dass das neue Jahr genau so süß wird. Der Granatapfel mit seinen vielen Kernen erinnert an die 613 Mitzwot, die laut der Halacha, dem jüdischen Religionsgesetz, religiöse Jüdinnen und Juden in ihrem Alltag beachten sollen. Für viele religiöse Jüdinnen und Juden ist die Zeit nach Rosch Haschana eine Zeit, in der sie über ihre guten und schlechten Taten im vergangenen Jahr nachdenken. Zehn Tage nach Rosch Haschana feiern sie das Versöhnungsfest Jom Kippur, den höchsten jüdischen Feiertag.

Die Teilnehmenden unseres Ferienprogramms konnten schon heute Äpfel mit Honig probieren und die jüdischen Neujahrsbräuche kennenlernen. Beim Stempeln mit Apfelhälften war ihre Kreativität gefragt. Es entstanden Neujahrskarten mit lustigen Gesichtern und Figuren.

Der Workshop „Rosch Haschana: Ein süßes Neujahr“ findet erneut am Donnerstag, 5. September, von 10.00-12.00 Uhr statt. Weitere Informationen und Angebote finden Sie auf unserer Website.

Äpfel Stempel Workshop

„Uns war bewusst, wie viel Glück wir hatten…“ Nikolaus Hagen

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Prof. Dr. Andreas Otto Weber und Kurator Boaz Levin mit der neuen Hörstation im Haus des Deutschen Ostens

Von 1933 bis 1945 wurden an den Grenzen des nationalsozialistischen Deutschen Reichs und seiner beherrschten Territorien hunderttausende Flüchtlingsschicksale entschieden. Auch aus München mussten ab 1933 tausende jüdische Bewohnerinnen und Bewohner vor antisemitischer Verfolgung fliehen. Grenzübergänge und Grenzbahnhöfe sowie exponierte Abschnitte der „grünen Grenze“ wurden zu den Brennpunkten dieser Massenfluchtbewegung. In unserer Sonderausstellung Sag Schibbolet! stehen zehn Audiostationen, die Grenzsteinen an den deutschen Außengrenzen der 1930er und 1940er Jahre nachempfunden sind. Sie stehen symbolisch für diese Fluchtbewegung und erzählen Münchner Flucht- und Grenzgeschichten der Jahre 1933 bis 1945.

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Landauer, der Rückkehrer (3/3)

Kurt Landauers Briefe geben uns Einblick in sein Leben im Exil und die Gründe seiner Rückkehr. Foto: © Franz Kimmel.

Acht Jahre verbrachte Kurt Landauer im Exil in der Schweiz. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft war er von den Nationalsozialisten verfolgt worden, vier seiner Geschwister sind in der Schoa ermordet worden. Dennoch kehrte Landauer im Juni 1947 nach Deutschland zurück. Nicht nur seine Verbundenheit zum FC Bayern München bewegte ihn zu diesem Schritt.

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Landauer, der als Jude Verfolgte (2/3)

Kurt Landauers Reisepass wurde von den Behörden als „jüdisch“ gekennzeichnet. Für seine Einreise in die Schweiz galten damit besondere Einschränkungen. Foto: © Schweizerisches Bundesarchiv E4264#1988/2#20660*, Az. P058802, LANDAUER, KURT, 27.08.1884, 1945–1947.

1932 hat Kurt Landauer den FC Bayern München als Präsident zur ersten Deutschen Meisterschaft geführt. Ein Jahr später musste er sein Amt als Präsident niederlegen. Mit der politischen Machtübergabe an die Nationalsozialisten wurde die Fußballarena genau wie das übrige öffentliche Leben zum Austragungsort von Ausgrenzung und Verfolgung. 1939 blieb Landauer nur noch der Weg ins Exil.

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Bayerisch-Koscher: Das Kraut à la Schabbat

Gefüllter Weißkohl. Nach Originalrezept von Marie Elsasser

Jede Küche ist eine Kulturerscheinung, die uns viel über die Menschen erzählen kann, die diese Küche schufen. Auch die süddeutsche-jüdische Küche kann man als eine Quelle benutzen, um die religiösen, sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Jüdinnen und Juden Bayerns zu erforschen. In dem vorliegenden Beitrag wird ein Rezept aus dem „Kochbuch für die einfache und feine jüdischen Küche“ von Marie Elsasser (1905) präsentiert, das in sich ein typisch-bayerisches Gemüse mit der jüdischen Geschichte und Tradition vereint. Heute geht es um Kohl und dessen Zubereitung für das Schabbatmahl.

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Landauer, der Fußballer und Präsident bis 1933 (1/3)

Kurt Landauer, Foto: Privatbesitz

Heute vor 135 Jahren wurde Kurt Landauer geboren. Als Präsident führte er den FC Bayern München 1932 zur ersten Deutschen Meisterschaft. Nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten 1933 war Landauer wegen seiner jüdischen Herkunft gezwungen, als Präsident zurückzutreten. Er überlebte die Schoa im Exil in Genf und kehrte 1947 nach München zurück. Das Jüdische Museum München hat Landauers Briefe aus den Jahren 1944-1948 erworben. Diese geben einen Einblick in sein Leben im Exil und die Beweggründe seiner Rückkehr.

Anlässlich seines Geburtstags möchten wir Kurt Landauer auf unserem Blog noch einmal vorstellen.

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„Meiner Träume Internationale“

Grenzstein in der Ausstellung „Sag Schibbolet!“ Foto: © Franz Kimmel

Dass die Fremde heimisch mir geworden

Weist des Traumes lächelnd leise Spur

Zwischen neuen und verlornen Orten

Spann der Traum nun seine Silberschnur

(Auszug aus: Schalom Ben-Chorin, Traumgeographie, Jerusalem 1938)

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Der litauische Kulturminister zu Gast im Jüdischen Museum München

(vorne, v.l.n.r.) Rita Valiukonytė, Kulturattachée der litauischen Botschaft, Dr. Mindaugas Kvietkauskas, litauischer Kulturminister, Bernhard Purin, Direktor des Jüdischen Museum München.

Heute besuchten der amtierende Kulturminister Litauens, Dr. Mindaugas Kvietkauskas, zusammen mit Vertreterinnen der Botschaft der Republik Litauen in Deutschland das Jüdische Museum München. Direktor Bernhard Purin sprach mit den Gästen über eine mögliche wissenschaftliche Zusammenarbeit. Mindaugas Kvietkauskas, der seit Januar im Amt ist, ist in Litauen neben seiner politischen Tätigkeit als Autor und Literaturwissenschaftler bekannt. Er hat Jewish Studies an der Universität Oxford studiert und möchte 2021 im Rahmen eines Litauisch-Bayerischen Themenjahres auch jüdische Schwerpunkte setzen.

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Podiumsgespräch: Jüdische Objekte im Museum – Sammeln, Bewahren, Ausstellen gestern und heute

Im Museum für Franken in Würzburg fand gestern im Rahmen des Begleitprogramms unserer Ausstellung „Sieben Kisten mit jüdischem Material. Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute“ ein Podiumsgespräch statt.

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