Judn ohne Wiesn (5): Roman und Eva

Roman wurde am 7., 8., 9. oder 10. Mai 1944 in einem Erdloch in einem Wald bei Tarnopol (heutige Ukraine) geboren. Nach dem Krieg kam er mit seinen Eltern nach München. Roman ist der Mann von Eva. Foto: © Lydia Bergida.

»Im Grund könnt man ja grad meinen, dass die Wiesn eine jüdische Erfindung ist.«

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Judn ohne Wiesn (4): Die Esther

Von Katrin Diehl

Esther ist 1937 in Hannover geboren. In München lebt sie jetzt schon so lange, dass sie sich durchaus als jüdische Münchnerin fühlt. Foto: © Lydia Bergida.

»Ich will für die Menschen ein Anblick sein. Mode ist Kultur.«

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Judn ohne Wiesn (3): Ischo und Ruth

Von Katrin Diehl

Isak (Ischo) ist 1954 im DP-Lager Wolfratshausen geboren. Ruth ist 1962 in München geboren. Ischo und Ruth sind ein Ehepaar. Foto: © Lydia Bergida.

»Bayerisch sein und jüdisch sein…, das geht doch wunderbar zusammen.«

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Judn ohne Wiesn (2): Ben und Adam

Von Katrin Diehl

Ben wurde 1977 in Masyr in Weißrussland geboren. 1989 ging er nach Israel, 2005 nach München. Sofia wurde 1984 in Chişinău in Moldawien geboren. Sie lebt seit 20 Jahren in München. Ben und Sofia sind die Eltern von Adam und Mika. Foto: © Lydia Bergida.

»Und Hallo, wenn meine Frau ihr Dirndl trägt, dann finde ich das wirklich sehr hübsch.«

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Judn ohne Wiesn (1): Der Michi

Von Katrin Diehl

»Ich trag’s, weil’s halt echt gut ausschaut.«

Er ist ein unglaublich gut gelaunter, total lockerer Typ, der Michi. Zuerst haben wir ja gedacht, dass er uns für Fotoshooting und Interview in sein BR-Studio bestellen würde, zumal für ihn Radiomachen nach wie vor zum Schönsten überhaupt gehört (mit Schlagern kennt der Herr sich aus!). Aber es kam anders. Ganz anders. Okay. Treffpunkt: Das BR-Hochhaus an der Arnulfstraße, dort in der Eingangshalle. Michi hüpft die Treppe herunter, nimmt von Kolleginnen und Kollegen ein paar erstaunte Blicke oder witzige Bemerkungen entgegen, weil er seltsamer Weise an so einem heißen Tag und ganz ohne Wiesn in voller Tracht daherkommt. Er witzelt zurück, packt uns ins Auto und es geht Richtung Westen.  

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Dirndl und Lederhose trotz alledem

Foto für die Ausstellung „Judn ohne Wiesn. Begegnungen mit Münchnerinnen und Münchnern in Tracht“ von Lydia Bergida.

Wenn sich Leerstellen mit Ideen füllen, wenn man der Lage heiter trotzt, wenn diese Corona-Krise, die uns so viel vermasselt, ein bemerkenswert buntes Gegenprogramm zur Folge hat, dann ist das doch auch etwas wert. 

Von Katrin Diehl

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Von Puppenstuben zum Oktoberfest

Sonniger Blick auf das Schaufenster des Orag-Hauses mit der Puppenstube der Firma Wallach. © privat

Am St.-Jakobs-Platz laufen die Vorbereitungen für ein besonderes Wiesn-Jahr: Im Schaufenster des Orag-Hauses und – ab Dienstag – im Foyer des Jüdischen Museum gibt es gleich zweimal bayerische Tradition aus jüdischer Perspektive zu sehen.

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Von einem Passierschein für einen Elefanten und anderen Skurrilitäten

Ausschnitt aus: Gabriella Rosenthal, Ein schmaler Grat, Federzeichnung, Wasserfarben, veröffentlicht in: The Palestine Post, „Palestine People“, 15.11.1946; © privat

Die besten Geschichten schreibt bekanntlich immer noch das Leben. Und Gabriella Rosenthal hat diese Geschichten zeichnerisch festgehalten. Besonders bekannt geworden ist sie dabei mit ihrer Serie „Palestine People“, in der sie wöchentlich Zeichnungen für die Palestine Post veröffentlicht hat.

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Von der Isar nach Jerusalem – Ein Spagat zwischen den Kulturen

Gabriella Rosenthal: Ein fairer Tausch, Federzeichnung, veröffentlicht in: Palestine Post, „Palestine People“, 18.10.1946. © privat

Ihre Zeichnungen machen es deutlich: Gabriella Rosenthal konnte sich für Menschen begeistern – unabhängig von Herkunft, Kultur oder Religion. Und so wandelte Gabriella Rosenthal Zeit ihres Lebens mit scheinbarer Leichtigkeit unter Menschen verschiedenster Herkunft und überschritt dabei ständig vermeintliche Grenzen. Ein Vorbild modern gelebter Diversität!

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Ein Enzian-Stamperl für das Jüdische Museum München

Enzian-Stamperl für das Jüdische Museum München

Ende April haben wir hier im Blog über das Angebot eines Bewohners des Münchenstifts berichtet, uns ein Schnapsstamperl der Enzianbrennerei Eberhardt zu schenken, die bis 1938 in jüdischem Besitz war.

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