Der litauische Kulturminister zu Gast im Jüdischen Museum München

(vorne, v.l.n.r.) Rita Valiukonytė, Kulturattachée der litauischen Botschaft, Dr. Mindaugas Kvietkauskas, litauischer Kulturminister, Bernhard Purin, Direktor des Jüdischen Museum München.

Heute besuchten der amtierende Kulturminister Litauens, Dr. Mindaugas Kvietkauskas, zusammen mit Vertreterinnen der Botschaft der Republik Litauen in Deutschland das Jüdische Museum München. Direktor Bernhard Purin sprach mit den Gästen über eine mögliche wissenschaftliche Zusammenarbeit. Mindaugas Kvietkauskas, der seit Januar im Amt ist, ist in Litauen neben seiner politischen Tätigkeit als Autor und Literaturwissenschaftler bekannt. Er hat Jewish Studies an der Universität Oxford studiert und möchte 2021 im Rahmen eines Litauisch-Bayerischen Themenjahres auch jüdische Schwerpunkte setzen.

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Podiumsgespräch: Jüdische Objekte im Museum – Sammeln, Bewahren, Ausstellen gestern und heute

Im Museum für Franken in Würzburg fand gestern im Rahmen des Begleitprogramms unserer Ausstellung „Sieben Kisten mit jüdischem Material. Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute“ ein Podiumsgespräch statt.

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Museumsexperten unterstützen Professor Peter Schäfer und das Jüdische Museum Berlin

Zahlreiche Museumsmitarbeiter, darunter auch viele aus Jüdischen Museen, haben zu den jüngsten Vorgängen um das Jüdische Museum Berlin Stellung genommen:

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Bayerisch-Koscher. Die einheimischen Speisen des süddeutschen Judentums

Einband der dritten Auflage von Marie Elsasser’s Kochbuch [1905]. Frankfurt 1921

Die Essgewohnheiten der Menschen spiegeln etwas von deren Geschichte wider. Diese Aussage trifft auch auf die deutsch-jüdische Küche zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert zu. In vier Blogbeiträgen wird das „Kochbuch für die einfache und feine jüdische Küche“ von Marie Elsasser, das 1905 entstand, näher vorgestellt.

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Eröffnungsfilm: „Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen“

Eröffnungsfilm: Sag Schibollet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen from Jüdisches Museum München on Vimeo.

Jüdisches im neuen „Haus der Bayerischen Geschichte“ in Regensburg

Gestern Nachmittag wurde in einem feierlichen Festakt das „Haus der Bayerischen Geschichte“ in Regensburg eröffnet. Auch wir haben eine Leihgabe beigesteuert: Zwei Steinfragmente vom Tora-Schrein der im Juni 1938 auf Anordnung Hitlers abgebrochenen Münchner Hauptsynagoge und einen Gelben Stern. Zusammen bildeten die drei Objekte ein kleines Schoa-Mahnmal in der bis in die 1980er Jahren bestehenden, von Münchner Emigranten gegründeten Synagogengemeinde Beth Hillel in New York.

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Attention fragiles! – Was steckt in dieser Kiste?

Der Aufbau der kommenden Wechselausstellung „Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen“ schreitet voran. Ein besonderes Exponat kam per Kunstspedition aus dem Musée d’Art et d’Histoire du Judaïsme, Paris und wurde heute in Empfang genommen.

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Ausstellungseröffnung: “Fences, Walls and Openings” von Eran Shakine

Ab Freitag zeigt die Galerie an der Pinakothek der Moderne Barbara Ruetz Arbeiten des israelischen Künstlers Eran Shakine. Shakine war im letzten Jahr mit seiner Serie “A Muslim, a Christian and a Jew” im Jüdischen Museum München zu sehen. Seine aktuellen Arbeiten beschäftigen sich mit Grenzen und der Suche nach Identität.

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„Das hier ist eine universale Geschichte über weibliche Selbstermächtigung“: Interview mit Regisseurin Paula Eiselt

Regisseurin Paula Eiselt

Drei Fragen zum Dokumentarfilm an Regisseurin Paula Eiselt („93Queen“)

Am 9. Mai 2019 fand auf dem DOK.fest die Deutschlandpremiere von “93Queen” statt. Der erste lange Dokumentarfilm von Regisseurin Paula Eiselt zeigt eine Gruppe chassidischer Frauen, die einen rein weiblichen Rettungsdienst gründen und dabei auf Misstrauen und Widerstand innerhalb der eigenen Gemeinschaft stoßen. Das Jüdische Museum München hatte die Gelegenheit, Paula Eiselt drei Fragen über ihren Film zu stellen.

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Das Jüdische Museum München auf dem 34. DOK.fest: „Claude Lanzmann: Spectres of the Shoa“ von Adam Benzine aus dem Jahr 2015

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Das diesjährige Dok.fest geht in die zweite Woche und wir präsentieren an diesem Mittwoch, den 15. Mai, unseren zweiten Film, den wir in Kooperation mit dem Filmfestival im Filmmuseum zeigen: Claude Lanzmann: Spectres of the Shoa. Dieser 40-minütige Film aus dem Jahr 2015 ist eine filmische Hommage an den im vergangenen Jahr verstorbenen Regisseur und Intellektuellen Claude Lanzmann, der mit seinem 9,5-stündigen Dokumentarfilm SHOA aus dem Jahr 1985 einen Meilenstein der Filmgeschichte geschaffen hat und ein unüberwindbares filmisches Zeugnis über die Vernichtung der europäischen Juden. ..mehr