Es wird gehämmert, gesägt und geschraubt – Arbeit im Museum mal anders

Für das Abnehmen der Filzpaneele ist Teamarbeit gefragt. © privat

Vom 03.08.2020 bis zum 07.09.2020 ist das Jüdische Museum München geschlossen – und das aus gutem Grund. Wir verraten was hier vor sich geht.

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Ein vielfältiger Anblick: Gabriella Rosenthals „Kleines Jerusalemer Kaleidoskop“

Gabriella Rosenthal: Kleines Jerusalemer Kaleidoskop, Heft, fadengebunden, 32 Seiten, 29 Zeichnungen, Tinte, Wasserfarben. Hier abgebildet: S. 1. © privat

Im letzten Blogbeitrag zu unserer aktuellen Wechselausstellung haben wir die Biographie der Künstlerin Gabriella Rosenthal vorgestellt: Ein ereignisreiches Leben, das sie mit vielen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen in Kontakt gebracht hat. Sie war immer eine sehr aufmerksame Beobachterin. Einen Einblick bietet ihr „Kleines Jerusalemer Kaleidoskop“. ..mehr

„Zeig mir, wie du klingst!“

© Daniel SchvarczFoto: © Daniel Schvarcz

Wie lassen sich Musik und Tondokumente sammeln, bewahren und erforschen? Und wie können sie in Ausstellungen erlebbar gemacht werden? In dem Seminar „Sammeln und Ausstellen von Musik und ihren Objekten“ ging eine Studierendengruppe der Musikwissenschaft und Musikpädagogik an der LMU München diesen Fragen auf den Grund. Gemeinsam mit Dozentin Dr. Rebecca Wolf besuchten die Studierenden im vergangenen Sommersemester auch das Jüdische Museum München. Auf dem Blog des Instituts für Musikwissenschaft der LMU berichten die Studierenden über ihre Eindrücke.

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Die vielen Gesichter der Gabriella Rosenthal

Tochter des bekannten Antiquars Erwin Rosenthal, Emigrantin, Ehefrau, Mutter, Exfrau, Künstlerin zwischen Alltag und Politik, Soldatin, Lehrerin und Autorin – ihr ereignisreiches Leben hat Gabriella Rosenthal viele Rollen zugeschrieben. Anlässlich der Ausstellung „Von der Isar nach Jerusalem – Gabriella Rosenthal (1913-1975) – Zeichnungen“ wollen wir ihr Leben in aller Kürze vorstellen.

 Gabriella Rosenthal, um 1930, © privat.

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Aus dem Homeoffice (9) ─ Ein architektonisches Juwel: Die Synagoge Reichenbachstraße wird restauriert

Der Neubau in der Reichenbachstraße 27 – © Joshua Wilking

Wer sich rund um den Gärtnerplatz durch die Reichenbachstraße bewegt und den Blick auf die Häuserfassaden richtet, kann sehr schöne alte Bausubstanz erkennen und sich daran erfreuen. Doch unweit des imposant restaurierten Gärtnerplatztheaters stößt sich der betrachtende Blick vielleicht an einem Gebäude, an dem sich die Geister scheiden – „abweisend, unpassend, hässlich“ bis hin zu „irgendwie klassisch schick“. So oder so, das Gebäude der Reichenbachstr. 27 fällt auf. Der Grund für diese ganz anders anmutende Fassade ist ein durch und durch trauriger und wir haben Anfang des Jahres viel darüber berichtet. ..mehr

#danachdenken – Wie verändert Corona die Museumswelt?

Im Laufe des letzten Monats haben sich Mitarbeiter*innen Jüdischer Museen Gedanken darüber gemacht, wie ihre Arbeit nach Wiedereröffnung der Museen aussehen wird: Welche Veränderungen und Herausforderungen erwarten uns? Um eben diese Fragen nicht nur intern zu behandeln, sondern auch für Besucher*innen transparent zu machen, haben wir uns entschlossen, unsere Gedanken auf unseren Social Media Kanälen zu teilen.  ..mehr

6484 Kilometer „physical distance“ – Oder: welche der während der Corona-Krise entwickelten neuen Alltagserfahrungen können für unsere kuratorische Arbeit übernommen werden?

Im Rahmen von #danachdenken steht die Frage im virtuellen Raum, wie die kuratorische Arbeit und die Vermittlung der Ausstellungsinhalte trotz „physical distancing“ funktionieren kann. Dabei ist „physical distance“ in einem Jüdischen Museum nicht so neu wie es im ersten Moment scheint. Es geht dabei nicht um die 1,50 Meter Abstand wie in Corona-Zeiten, sondern um ganz andere Distanzen. 6484 Kilometer zwischen dem ehemaligen Heimatort München und dem jetzigen Heimatort New York oder 2640 Kilometer zwischen München und Tel Aviv.

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Aus dem Homeoffice (8) – Wie aus einem Holzklotz ein Workshop wird

In Zusammenarbeit mit der Theatermacherin Viktoria Lewowsky entsteht aktuell ein Workshop für Jugendliche. Wie vielfältig jüdische Identitäten im Hier und Jetzt sind, steht dabei im Mittelpunkt.

Besuche größerer Gruppen, Rundgänge, Workshops oder Seminare: Nichts davon ist in Zeiten von COVID-19 in Museen möglich. Für Vermittler_innen? Besonders frustrierend. Selbst der Gedanke an einen ganz gewöhnlichen Arbeitstag im Museum in einer Welt vor dem Virus erhält da eine nostalgische Färbung: Größere Gruppen junger Menschen fielen damals in verschiedensten Zuständen ins Museum ein – die einen verschlafen oder überdreht, die anderen neugierig auf ihren Besuch. Den Vermittler*innen,  die sie durchs Haus führten, war bewusst, dass ihr Besuch vielleicht gar nicht auf Freiwilligkeit, sondern auf der Initiative der Lehrkraft beruhte. Umso mehr Ansporn, den Schüler*innen gute Programme zu bieten.

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Wann ist ein Mensch schön? Von Anna und Paulus Kaufmann

Schloss Nymphenburg, südlicher Pavillon, Schönheitengalerie (R.15), Zustand 2019 vor der Renovierung © Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen

Du willst wissen, was es mit der Frage und König Ludwig auf sich hat, kannst aber noch nicht so gut lesen? Kein Problem. Anna und Paulus lesen dir den Text hier vor.

König Ludwig I. von Bayern hatte eine schnelle Antwort auf die Frage: Wann ist ein Mensch schön? Frauen sind schön. Aber jung müssen sie sein. Und schlank. Und vielleicht ein bisschen exotisch. Da es in den Zeiten von König Ludwig noch keine Fotos gab, hat er die Frauen, die ihm am besten gefielen, von seinem Hofmaler malen lassen. Diese Bilder hängen heute in der sogenannten „Schönheitengalerie“ im Schloss Nymphenburg in München.

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Das Jüdische Museum: Ein Ort der Begegnung – trotz „physical distancing“?

hygieneplakat jmm

Plakat zum richtigen im Verhalten im Museum. Bereitgestellt vom Deutschen Museumsbund.

Im Rahmen von #danachdenken stellen wir uns diese Woche der Frage, ob und wie sich das veränderte Verhältnis von Nähe und Distanz auf die Ausstellungsgestaltung auswirkt. Lassen sich unsere Ausstellungen zu jüdischer Geschichte und Kultur immer noch – im wahrsten Sinne des Wortes – greifbar machen?

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