Film-Preview am 17.9.: Die Kinder der Stunde Null

Foto: Familie Avnir

Foto: Familie Avnir

David Avnir lebt in Jerusalem. In seinem Pass steht als Geburtsdatum der 12. Juni 1947. Und als Geburtsort: St. Ottilien. Auch David Stopnitzer aus München ist in dem oberbayerischen Kloster geboren. Beide sind Söhne von Schoa-Überlebenden – von Eltern, die es irgendwie geschafft haben, der nationalsozialistischen Vernichtungs- maschinerie zu entgehen. Doch warum sind sie ausgerechnet in einem Benediktinerkloster nördlich des Ammersees zur Welt gekommen?

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Europäischer Tag der jüdischen Kultur am Sonntag, 2. September 2018

Zum 19. Mal veranstalten dieses Jahr jüdische und nichtjüdische Organisationen gemeinsam den Europäischen Tag der jüdischen Kultur. Von der Türkei bis Lettland und von Großbritannien bis Georgien öffnen in 28 europäischen Ländern an diesem Sonntag jüdische Kulturdenkmäler ihre Tore. Synagogen, Friedhöfe, Schulhäuser, Ritualbäder, Museen und Gedenkstätten stehen, bei meist freiem Eintritt, zur Besichtigung offen.

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You&Me von Eran Shakine auf der Kunst-Insel am Lenbachplatz

 

Pralle Sonne, brütendende Hitze: Es war ein Kraftakt, den Eran Shakine am letzten Donnerstag vollbracht hat.

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„You & Me“ – Neues Motiv auf der Kunst-Insel am Lenbachplatz

 

Eran Shakine, der israelische Künstler unserer aktuellen Ausstellung „A Muslim, a Christian and a Jew“ bespielt ab dieser Woche die Kunst-Insel am Lenbachplatz.

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Erklärung von Bernhard Purin, Direktor des Jüdischen Museums München zur #ausgehetzt-Demonstration

Ich erkläre mich mit meinen städtischen Kollegen Matthias Lilienthal und Christian Stückl solidarisch und rufe ebenfalls zur Teilnahme an der #ausgehetzt-Demonstration am kommenden Sonntag auf.

Ich will und kann es nicht hinnehmen, dass Grundwerte, für die auch das in städtischer Trägerschaft befindliche Jüdische Museum München steht, in Frage gestellt werden. Das würde unsere Arbeit unglaubwürdig machen.

Bernhard Purin
Direktor
Jüdisches Museum München

Jüdische Geschichte im katholischen Kloster – Eindrücke von Ausstellungseröffnung und internationalem Symposium in der Erzabtei Sankt Ottilien 10.-12. Juni 2018

Eine Frau schaut sich die Ausstellung im Kloster St.Ottilien an

Ausstellung mit Audiostationen in der Galerie über der Klosterbuchhandlung in St. Ottilien. / Foto: Jens Weber

Nur kurz verdunkelte sich am Sonntag der Himmel, aber das befürchtete Gewitter blieb aus und die Teilnehmer_innen, Gäste und Organisator_innen der Ausstellung und des Symposiums „Sankt Ottilien – das Benediktinerkloster und seine jüdische Geschichte 1945-48“ verbrachten bei bestem Wetter und an idyllischem Ort drei sehr intensive, erkenntnisreiche und anregende Tage auf dem Klostergelände. Die Erzabtei St. Ottilien hatte die Tagung zusammen mit der Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität initiiert. Begleitend dazu wurde eine Ausstellung eröffnet, für deren Realisierung das Jüdische Museum München als Kooperationspartner gewonnen worden war. Bereits seit dem 13. Mai ist bei uns im Foyer eine Installation mit Fotografien des israelischen Künstlers Benyamin Reich zu sehen, die auf den Ort St. Ottilien und seine besondere Geschichte verweist.

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Aufruf zur Kundgebung und Solidaritätsaktion am 8. Juni 2018: Zusammenstehen gegen Antisemitismus!

 

OB Dieter Reiter ruft zur Kundgebung und Solidaritätsaktion „Zusammenstehen gegen Antisemitismus“ auf:

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Woher kommen die Objekte? Weiterbildung zur Provenienzforschung im Jüdischen Museum München

Inschriften geben wichtige Hinweise zur Herkunftsgeschichte von Judaica. Dieser in der Dauerausstellung zu sehende Tora-Mantel wurde im Jahr 1887 von Jerta Zollfrey zum Andenken an ihren verstorbenen Mann Bernhard zur Eröffnung der Münchner Hauptsynagoge in der Herzog-Max-Straße gestiftet. Foto: Kerstin Dembsky

Die Provenienzforschung hat in den vergangenen Jahren in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewonnen. Spätestens seit der Bekanntmachung des sogenannten „Schwabinger Kunstfundes“ im November 2013, bei dem bereits im Jahr zuvor 1280 Kunstwerke in der Münchner Wohnung von Cornelius Gurlitt (1932–2014), Sohn des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt (1895–1956), im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens beschlagnahmt wurden, ist die Bedeutung der Erforschung der Herkunft und Geschichte von Objekten unterschiedlichster Gattungen aus der Wissenschaft in die Öffentlichkeit vorgedrungen.

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Neue Wege, neue Besucher – am Sonntag ist Internationaler Museumstag

Am kommenden Sonntag, den 13. Mai ist Internationaler Museumstag! Unter dem Motto „Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher“ feiern die Museen in ganz Deutschland den Aktionstag und bieten ein vielfältiges Programm:

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Flood – ein Dokumentarfilm von Ohad Milstein über die kostbare Ressource Wasser im Rahmen des Dok.fest zu Gast im Jüdischen Museum München

Jewish Museum Munich: In the past you successfully showed your movies at Israeli festivals. What does it mean to you that your latest work is premiering in Germany? What do you expect from the Munich audience?

Ohad Milstein: 

It is always nice to have a premiere at „home“. I am kind of used to the Israeli audience, I know its „limits“, and i usually know more or less what to expect as a reaction to a film. My films are quite unique in the Israeli documentary landscape. They have a strong cinematic and aesthetic approach. My filming intends to provide the viewer with an emotional as well as an intellectual experience. As a filmmaker I am asking the viewer not only to receive the film „as is“ but also to input their own thoughts, to experience the film in their own personal way and interpret it. The screening of the film is a collaboration between the film and the viewer. Without both participating actively, the screening is not fully completed. ..mehr