Sukkot

Der Wetterbericht verheißt für die kommenden Tage zumindest keinen Dauerregen. Das dürfte eine Erleichterung sein für all die jüdischen Familien in der Region, die bis zum Wochenende ihre Mahlzeiten in einer Laubhütte unter einem Dach aus Baumzweigen einnehmen, um Sukkot zu feiern. Als Sukka (Sukkot ist der Plural) wird im Hebräischen die Laubhütte bezeichnet, die traditionell lebende jüdische Familien in Gärten oder auf Balkonen errichten. Mit dem Bau der Sukka und dem Bestreben, während der Festwoche möglichst viel Zeit in der Laubhütte zu verbringen, folgen sie einer Aufforderung, die sich in der Tora findet: „Ihr sollt in Hütten wohnen sieben Tage, damit Eure Nachkommen wissen, dass ich die Kinder Israels in Hütten wohnen ließ, als ich sie aus dem Lande Ägypten herausführte.“
Die Sukka mit ihrem Dach aus Laub und Zweigen, das zwar Schatten spendet, aber auch den Blick auf den Himmel frei lassen soll, erinnert so an die nach der Befreiung aus der Sklaverei in der Wüste umherziehenden Israeliten. Was beim Bau einer Sukka zu beachten ist, können Kinder am Sonntag in einem Workshop über Sukkot herausfinden und sich dann auch selbst am Bau einer Miniaturlaubhütte versuchen.

Foto: Lee Jaffe

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