Jetzt kommt Nipper – oder: Warum wir mit unserer Leuchtwand auf den Hund gekommen sind …

Während in den oberen Ausstellungsebenen die Leihgaben verpackt und zum Rücktransport vorbereitet werden, stimmen wir uns im Foyer bereits auf unsere nächste Ausstellung ein – diesmal wird es bunt und laut: Auf der Leuchtwand spitzt Nipper bereits die Ohren. JUKEBOX. JEWBOX! EIN JÜDISCHES JAHRHUNDERT AUF SCHELLACK UND VINYL. Ab 25. März bei uns!

Ende des 19. Jahrhunderts veränderte der deutsch-jüdische Emigrant Emil Berliner die Welt. Mit seiner Erfindung des Grammophons und der Schallplatte hat das Zeitalter der Massenunterhaltung ihr erstes Medium gefunden, das Medium des 20. Jahrhunderts.

Die Ausstellung „Jukebox. Jewbox! Ein jüdisches Jahrhundert auf Schellack und Vinyl“ widmet sich der Geschichte dieses Mediums und der Geschichte globaler Popkultur.

Auch die jüdische Erfahrung hat auf Schallplatten ihren Ausdruck gefunden, von der Verwandlung synagogaler Musik in bürgerlichen Kunstgenuss bis zur Neuerfindung jüdischer Folkmusik, von dem Erfolg jiddischer Theaterlieder auf dem Broadway bis zur Rebellion des Punk.

Das „Improved Gramophone“ von Emil Berliner auf unserer Leuchtwand am Eingang läutet mit Nipper, dem Hund, schon die nächsten Monate ein. Francis Barrauds Hundebild wurde zu einer der berühmtesten Handelsmarken der Geschichte. Auch als Skulptur wurden die „Nipper“ zu Werbezwecken tausendfach reproduziert.

Eröffnet wird die Ausstellung am 24.03. um 19:00 Uhr.
Während der Umbauphase gelten folgende ermäßigte Eintrittspreise: 3 Euro regulär; 2 Euro ermäßigt.

Die Ausstellung wurde gemeinsam mit dem Jüdischen Museum Hohenems realisiert.

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