„Schtreimel. Der Hut meines Vaters“ – Kleine Atelierausstellung des Fotokünstlers Benyamin Reich

Noch bis zum 7. Januar 2018 geht es im hier Jüdischen Museum München vor allem um die Frage, was es eigentlich bedeutet, „sportlich und jüdisch“ zu sein. Ein künstlerischer Kommentar dazu findet sich im Café Exponat. Hier sind drei Arbeiten des Fotografen Benyamin Reich zu sehen. Der aus einer ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde stammende und heute in Berlin ansässige Reich hat drei sehr besondere, intime Porträts jüdischer Sportler_innen geschaffen, die ebenfalls noch bis zum 7. Januar im Café gezeigt werden.

Noch mehr Fotokunst von Benyamin Reich gibt es derzeit noch bis Anfang Februar im Atelier Ansoho in der Dreimühlenstraße 24, München. Zwischen kuscheliger Wintermode wird dort gegenwärtig eine Bilderserie Reichs in Szene gesetzt, die den „Schtreimel“, die pelzene Kopfbedeckung wie sie vor allem unter chassidischen Juden zuweilen üblich ist, als Leitmotiv wählt. Über die Ausstellung berichtete bereits die Süddeutsche Zeitung.


Fotos: Benyamin Reich, Berlin

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