Ein Muslim, ein Christ und ein Jude …

Eran Shakine lässt seine Kunstwerke durch wohlüberlegte Titel für sich sprechen. © Eran Shakine

… treffen sich im Jüdischen Museum München

Drei Männer mit verschiedenen Religionszugehörigkeiten und damit gemeinhin verschiedenen Weltbildern begeben sich auf einen gemeinsamen Weg, erleben alltägliche und absurde Situationen, teilen freudige, traurige und nachdenkliche Momente. Drei Männer, die sich in ihren Fracks und Zylindern gleichen wie ein Ei dem anderen und trotzdem unterschiedlicher nicht sein könnten. Oder?

Was wie der Anfang eines Witzes erscheint – und dabei die Stereotypen-Schublade öffnet – verwandelt sich in eine künstlerische Auseinandersetzung, die sich mit Humor eines kniffeligen Themas annimmt. „A Muslim, a Christian and a Jew“, eine Bilderserie des israelischen Künstlers Eran Shakine, zeigt ab 21. Februar 2018 im Jüdischen Museum München, dass vermeintliche Unterschiede oft gar keine sind.

Augenzwinkernd bricht Shakine mit seinen großformatigen Arbeiten Stereotype und Plattitüden auf, indem er genau diese als Stilmittel verwendet und zum lächeln ebenso wie zur Diskussion einlädt. Schwarzweiß sind zwar die dominierenden Farben in der Welt der drei Männer, das Erleben dahinter ist jedoch bunt und vielfältig.

Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Berlin in Kooperation mit dem Jüdischen Museum München. Eröffnung am 20. Februar um 19:00 Uhr.

Kunst reflektiert über sich selbst. © Eran Shakine

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