Archiv für die Kategorie ‘Leben’

Das Jüdische Museum München präsentiert auf dem 34. DOK.fest „93Queen“ von Paula Eiselt

Das DOK.fest München zeigt in diesem Jahr zwei Dokumentarfilme in Kooperation mit dem Jüdischen Museum München. Einer davon ist „93Queen“. Er spielt im New Yorker Stadtteil Borough Park, Heimat einer der größten jüdisch-orthodoxen Gemeinschaften außerhalb Israels. Allen Widerständen zum Trotz will eine Gruppe chassidischer Frauen einen rein weiblichen Rettungsdienst einführen – von Frauen für Frauen. Initiatorin ist Ruchie Freier: streng orthodoxe Jüdin, Mutter von sechs Kindern und Anwältin.
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Zu Gast: Tanz- und Performanceworkshop „If you don‘t know“

Seit Jahresbeginn arbeiten neun Jugendliche an einer Performance zum Thema Menschlichkeit und Verlust von Menschlichkeit. Organisiert wird der Workshop vom NS-Dokumentationszentrum und dem Verein Spielen in der Stadt e.V. Diese Woche war die Gruppe zu Besuch in unserer Dauerausstellung.

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Jehuda Amichai, der »post-zynische« Dichter des Mitgefühls. (English Version below)

Ein Gastbeitrag von Amadé Esperer

Jehuda Amichai wurde am 3. Mai 1924 als Ludwig Jehuda Pfeuffer in Würzburg geboren. Im Sommer 1936 musste er als zwölfjähriges Kind mit seiner jüdisch-orthodoxen Familie nach Palästina auswandern, nachdem der Terror des Nationalsozialismus auch in Würzburg immer deutlicher spürbar wurde.

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Film-Preview am 17.9.: Die Kinder der Stunde Null

Foto: Familie Avnir

Foto: Familie Avnir

David Avnir lebt in Jerusalem. In seinem Pass steht als Geburtsdatum der 12. Juni 1947. Und als Geburtsort: St. Ottilien. Auch David Stopnitzer aus München ist in dem oberbayerischen Kloster geboren. Beide sind Söhne von Schoa-Überlebenden – von Eltern, die es irgendwie geschafft haben, der nationalsozialistischen Vernichtungs- maschinerie zu entgehen. Doch warum sind sie ausgerechnet in einem Benediktinerkloster nördlich des Ammersees zur Welt gekommen?

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Europäischer Tag der jüdischen Kultur am Sonntag, 2. September 2018

Zum 19. Mal veranstalten dieses Jahr jüdische und nichtjüdische Organisationen gemeinsam den Europäischen Tag der jüdischen Kultur. Von der Türkei bis Lettland und von Großbritannien bis Georgien öffnen in 28 europäischen Ländern an diesem Sonntag jüdische Kulturdenkmäler ihre Tore. Synagogen, Friedhöfe, Schulhäuser, Ritualbäder, Museen und Gedenkstätten stehen, bei meist freiem Eintritt, zur Besichtigung offen.

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Erklärung von Bernhard Purin, Direktor des Jüdischen Museums München zur #ausgehetzt-Demonstration

Ich erkläre mich mit meinen städtischen Kollegen Matthias Lilienthal und Christian Stückl solidarisch und rufe ebenfalls zur Teilnahme an der #ausgehetzt-Demonstration am kommenden Sonntag auf.

Ich will und kann es nicht hinnehmen, dass Grundwerte, für die auch das in städtischer Trägerschaft befindliche Jüdische Museum München steht, in Frage gestellt werden. Das würde unsere Arbeit unglaubwürdig machen.

Bernhard Purin
Direktor
Jüdisches Museum München

Aufruf zur Kundgebung und Solidaritätsaktion am 8. Juni 2018: Zusammenstehen gegen Antisemitismus!

 

OB Dieter Reiter ruft zur Kundgebung und Solidaritätsaktion „Zusammenstehen gegen Antisemitismus“ auf:

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Neue Wege, neue Besucher – am Sonntag ist Internationaler Museumstag

Am kommenden Sonntag, den 13. Mai ist Internationaler Museumstag! Unter dem Motto „Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher“ feiern die Museen in ganz Deutschland den Aktionstag und bieten ein vielfältiges Programm:

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Kurt Landauer und Maria Baumann. Briefwechsel Oktober 1944 bis Oktober 1948

Lesung am 7. November 2017 in den Kammerspielen „Kurt Landauer – Maria Baumann Briefwechsel Oktober 1944 bis August 1948“ in der Reihe „Jahrhundertbriefe“ mit Maja Beckmann und Stefan Merki. Moderation: Dr. Rachel Salamander Foto: Christin Büttner

Lesung im Rahmen des Erinnerungstages

„!Nie wieder“ ist eine Botschaft, die man nicht oft genug auf den Weg bringen kann – der FC Bayern München bietet anlässlich des „Erinnerungstages im deutschen Fußball“ ein entsprechendes Programm: Am Sonntag, den 28. Januar 2018 von 11.00–12.30 Uhr (Einlass ab 10.00 Uhr) werden in einer Matinée Briefe des jüdischen Ehrenpräsidenten Kurt Landauer und seiner späteren Ehefrau Maria Baumann vorgetragen.

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31. Jüdische Kulturtage – Konzerte, Filme, Vorträge und Lesungen zeigen die Vielfalt jüdischer Kultur

Am Wochenende eröffnen die alljährlichen Jüdischen Kulturtage zum 31. Mal. Den Auftakt machen Jasmin Tabatabai und das David Klein Quartet mit Liedern jüdischer Literaten und Komponisten der 20er und 30er Jahre.

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