Archiv für die Kategorie ‘Hinter den Kulissen’

Attention fragiles! – Was steckt in dieser Kiste?

Der Aufbau der kommenden Wechselausstellung „Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen“ schreitet voran. Ein besonderes Exponat kam per Kunstspedition aus dem Musée d’Art et d’Histoire du Judaïsme, Paris und wurde heute in Empfang genommen.

..mehr

„Das hier ist eine universale Geschichte über weibliche Selbstermächtigung“: Interview mit Regisseurin Paula Eiselt

Regisseurin Paula Eiselt

Drei Fragen zum Dokumentarfilm an Regisseurin Paula Eiselt („93Queen“)

Am 9. Mai 2019 fand auf dem DOK.fest die Deutschlandpremiere von “93Queen” statt. Der erste lange Dokumentarfilm von Regisseurin Paula Eiselt zeigt eine Gruppe chassidischer Frauen, die einen rein weiblichen Rettungsdienst gründen und dabei auf Misstrauen und Widerstand innerhalb der eigenen Gemeinschaft stoßen. Das Jüdische Museum München hatte die Gelegenheit, Paula Eiselt drei Fragen über ihren Film zu stellen.

..mehr

Halbzeit

Heute vor drei Monaten ist unsere Ausstellung „Sieben Kisten mit jüdischem Material – Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute“ eröffnet worden und noch drei Monate wird sie zu sehen sein. Die „Halbzeit“ war für uns Anlass, aus konservatorischen Gründen ein Objekt auszutauschen.

..mehr

Besuch aus dem Jüdischen Museum Augsburg Schwaben

Bei einem Rundgang mit Bernhard Purin haben Dr. Barbara Staudinger, neue Direktorin des Jüdischen Museums Augsburg Schwaben, und ihr Team gestern die aktuelle Wechselausstellung „Sieben Kisten mit jüdischem Material“ angesehen.  ..mehr

Unsere neue Ausstellung „Sieben Kisten mit jüdischem Material“ – Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute wird aufgebaut

Nicht zu übersehen: Seit dieser Woche erhellt die neue Leuchtwand zur Ausstellung „Sieben Kisten mit jüdischem Material“ unseren Museumseingang. Foto: Kerstin Dembsky.

Jeder Handgriff muss jetzt sitzen. Bis zur Eröffnung unserer neuen Wechselausstellung „Sieben Kisten mit jüdischem Material“ – Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute am 5. November bleiben nur noch wenige Tage. Es wird geklebt, gerückt und gehängt – immer mit einem wachsamen Auge fürs Detail. Wir haben unserer Restauratorin und Ausstellungstechnikerin Sabine Menges und ihrem Produktionsteam über die Schultern geschaut und das bunte Treiben auf den Ausstellungsflächen für Sie fotografisch dokumentiert.

..mehr

Woher kommen die Objekte? Weiterbildung zur Provenienzforschung im Jüdischen Museum München

Inschriften geben wichtige Hinweise zur Herkunftsgeschichte von Judaica. Dieser in der Dauerausstellung zu sehende Tora-Mantel wurde im Jahr 1887 von Jerta Zollfrey zum Andenken an ihren verstorbenen Mann Bernhard zur Eröffnung der Münchner Hauptsynagoge in der Herzog-Max-Straße gestiftet. Foto: Kerstin Dembsky

Die Provenienzforschung hat in den vergangenen Jahren in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewonnen. Spätestens seit der Bekanntmachung des sogenannten „Schwabinger Kunstfundes“ im November 2013, bei dem bereits im Jahr zuvor 1280 Kunstwerke in der Münchner Wohnung von Cornelius Gurlitt (1932–2014), Sohn des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt (1895–1956), im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens beschlagnahmt wurden, ist die Bedeutung der Erforschung der Herkunft und Geschichte von Objekten unterschiedlichster Gattungen aus der Wissenschaft in die Öffentlichkeit vorgedrungen.

..mehr

Flood – ein Dokumentarfilm von Ohad Milstein über die kostbare Ressource Wasser im Rahmen des Dok.fest zu Gast im Jüdischen Museum München

Jewish Museum Munich: In the past you successfully showed your movies at Israeli festivals. What does it mean to you that your latest work is premiering in Germany? What do you expect from the Munich audience?

Ohad Milstein: 

It is always nice to have a premiere at „home“. I am kind of used to the Israeli audience, I know its „limits“, and i usually know more or less what to expect as a reaction to a film. My films are quite unique in the Israeli documentary landscape. They have a strong cinematic and aesthetic approach. My filming intends to provide the viewer with an emotional as well as an intellectual experience. As a filmmaker I am asking the viewer not only to receive the film „as is“ but also to input their own thoughts, to experience the film in their own personal way and interpret it. The screening of the film is a collaboration between the film and the viewer. Without both participating actively, the screening is not fully completed. ..mehr

Eine Herzensangelegenheit – Bundesvolontärstagung 2018 in München

Ein Herz für die Unterstützung! Ermöglicht wurde die ehrenamtlich organisierte Tagung durch die Förderung zahlreicher bayerischer Kultureinrichtungen. Foto: © Tatjana Krasawin

 

Sie sind an fast jeder Kulturinstitution in Deutschland zu finden. Was sie tun, gilt als klassischer Berufseinstieg in der Museumslandschaft. Dennoch sind ihre Arbeitsbedingungen noch immer divers und prekär. Ein Mal im Jahr kommen wissenschaftliche Volontärinnen und Volontäre von Museen, Gedenkstätten und Restaurierungswerkstätten ganz Deutschlands auf der Bundesvolontärstagung zusammen. Dieses Jahr fand die Tagung mit rund 200 Gästen erstmals in der bayerischen Landeshauptstadt statt. Auch das Jüdische Museum München öffnete gerne seine Pforten für den wissenschaftlichen Nachwuchs – und gewährte sogar einen einzigartigen Einblick in sein Depot.

..mehr

SpielRegeln – Tribüne to go

Unsere Ausstellung „Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport“ ist auf der Zielgeraden.

Nur noch bis zum 07.01.2018 können unsere Besucher in der Ausstellung Sportler_innen jüdischer Herkunft und ihre Fans ins Blickfeld nehmen. Danach heißt es auch für uns Museumsleute wieder „Nach der Ausstellung“ ist „Vor der Ausstellung“ und die zahlreichen Exponate treten ihre Heimreise in die ganze Welt an.

Ein ganz besonderes Objekt soll diesmal aber nicht im Depot verschwinden, sondern für alle Fans der Ausstellung in Euer Wohnzimmer, Büro, Vereinsheim oder Jugendzentrum wandern.

..mehr

Von SchUM erzählen: Museumsfachleute diskutierten, wie das jüdische Erbe der Städte Speyer, Worms und Mainz in Zukunft vermittelt werden soll

Dr. Susanne Urban, Geschäftsführerin von SchUM-Städte e.V., führte die Fachleute durch die 1034 geweihte, bis heute mehrfach zerstörte und wiederaufgebaute Synagoge am Wormser Synagogenplatz. Erhalten geblieben ist auch das 1185/86 gestiftete Ritualbad (Mikwe).

„Jerusalem am Rhein“ – so werden die drei SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz auch genannt. „SchUM“ setzt sich zusammen aus den Anfangsbuchstaben der hebräischen Städtenamen Schpira, Warmaisa und Magenza. Was macht sie einzigartig?

..mehr