Rabbinisches Gewand aus dem Chiemgau

Manchmal entstehen die besten Ideen des Tages schon beim ersten Kaffee und der Lektüre der morgendlichen Zeitung. So geschehen Anfang September hier im Jüdischen Museum München, beim Blick in die „Jüdische Allgemeine“.

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Ein neuer deutsch-israelischer Collaboration Brew? 

Bernhard Purin, Brauer und Barbetreiber Ephraim Greenblatt und Bier-Blogger Doug Greener vor der neuen Bier-Bar „Hatch“ im Jerusalemer Shuk Machane Jehuda (Foto: Michael Horton, Jersualem)

In israelischen Archiven recherchiert Museumsdirektor Bernhard Purin derzeit über die Hintergründe des spektakulären Würzburger Judaica-Fundes, dem wir 2018 eine Ausstellung widmen werden. Abends pflegt er alte und knüpft neue Kontakte mit der israelischen Craftbeer-Szene. Bier-Blogger Doug Greener, der im vergangenen Jahr unsere Ausstellung „Bier ist der Wein dieses Landes. Jüdische Braugeschichten“ fachkundig unterstützte, begleitete ihn zu den neuesten Hotspots. Darunter war auch die kleine, erst vor wenigen Wochen eröffnete Bierbar „Hatch“ im Jerusalemer Machane Jehuda-Shuk. 

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Nachspielzeit – Ein Leben mit dem Fußball

„Ich erinnere mich gar nicht so sehr an große Spiele, sondern an große Momente in manchmal auch kleinen Spielen…“ Marcel Reif

In seinem Buch „Nachspielzeit“ blickt Marcel Reif zurück und nach vorne, erzählt kleine und große Geschichten vor und hinter den Kulissen des Fußballs, des größten Spektakels, das unsere Gegenwart zu bieten hat.

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Europäischer Tag der Jüdischen Kultur in Europa

Zum 18. Mal veranstalten dieses Jahr jüdische und nichtjüdische Organisationen gemeinsam am 3. September den Europäischen Tag der jüdischen Kultur. Von Aserbaidschan bis nach Portugal, von Großbritannien bis nach Mazedonien öffnen in 36 europäischen Ländern an diesem Sonntag jüdische Kulturdenkmäler ihre Tore. Einstige und aktuelle Synagogen, Friedhöfe, Schulhäuser, Ritualbäder, Museen und Gedenkstätten stehen, meist bei freiem Eintritt, zur Besichtigung offen. Der Tag lädt dazu ein, das historische und kulturelle Erbe der Juden in Europa kennen zu lernen.

In München bieten das Jüdische Museum München und das Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern ein vielfältiges Programm rund um den Jakobs-Platz:

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Verborgene Schätze

Wer kennt das nicht? Dachböden oder Keller, die auf eine Entrümpelung warten, oft jahrelang. Alte Möbel, die entsorgt werden wollen, abgelegte Spielsachen der Kleinen, die längst erwachsen und ausgezogen sind, Schachteln mit Erinnerungen und Krimskrams. Irgendwann rafft man sich dann doch auf und fängt an zu sortieren, Dinge wegzuwerfen oder zu verschenken. Ja und manchmal verstecken sich unter diesen Dingen wahre Schätze, Kleinodien aus der Vergangenheit, die Geschichten erzählen und die ganz besonders die Herzen von Museumsleuten höher schlagen lassen. ..mehr

Urlaub dahoam: Ein Sommertag in München

Ein Gastbeitrag von Katrin Schultze-Naumburg

Es ist jedes Jahr dasselbe: in den letzten Julitagen wedelt halb München schon nervös mit den Reisetickets und wartet sehnsüchtig auf den Urlaub. Ich liebe diese Zeit im Jahr, die letzte aufbäumende Unruhe, bevor die Stadt in ihre Sommerpause verfällt. Und die schläfrige Ruhe im August danach, wenn sich die Welt in München ein bisschen langsamer und leiser zu drehen scheint.

Vor allem ist es aber die beste Zeit, um bei der Blogparade von muenchen.de zum Thema „Urlaub dahoam“ mitzumachen. Weil man im Urlaub eigentlich immer etwas Neues entdeckt, will ich diesmal auch eine etwas andere Seite meiner Heimatstadt erkunden. Daher habe ich mir ein Motto gesetzt: ein Sommertag in München, ganz im Geiste jüdischer Kultur.

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Zum Tod von Gretel Bergmann


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Pop Up Yoga im Jüdischen Museum

Während draußen der Regen auf die Pflastersteine des Jakobsplatzes plätscherte, wurde im Jüdischen Museum am Sonntagabend die Sonne begrüßt. Bereits zum zweiten Mal rollten rund 15 Frauen pop-up-mäßig ihre Yoga-Matten bei uns aus – dieses Mal nicht im Foyer, sondern inmitten unserer derzeitigen Wechselausstellung „Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport“. Direkt unter den Augen der von Andree Volkmann gezeichneten, von einer Tribüne herunter blickenden Zuschauer und Zuschauerinnen im ersten Stock ging es vom „nach unten schauenden Hund“ in die Brettstellung und dann weiter in die Kobra.

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Film und Ausstellung zum Jüdischen Leben in München in den 1950er und 1960er Jahren – das „Making of“

Für das Fotoalbum müssen die Bilder zurechtgeschnitten werden. Foto: Heike Nickel

Bilanz eines Jahres

In unserem Studienraum zeigen wir derzeit eine Ausstellung zum Jüdischen Leben in München nach 1945. Realisiert wurde sie von Studierenden der Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU. Zeitgleich entstand in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk ein Dokumentarfilm mit dem Titel „Wir sind geblieben“. Wie es dazu kam?

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10 Jahre am Jakobsplatz – Bürgerfest im Herzen der Stadt

Foto: Marina Maisel

Vor rund 10 Jahren haben die Ohel-Jakob-Synagoge, das Israelitische Gemeindezentrum und das Jüdische Museum München am St.-Jakobs-Platz mit ihren Bauten ihren Platz im Herzen der Stadt gefunden. Gemeinsam mit dem Münchner Stadtmuseum hat sich in der Stadtmitte seither ein vitaler Ort für Begegnungen von Kulturinteressierten, Gläubigen, Flaneuren, Familien oder Berufstätigen entwickelt. Am Sonntag, 2. Juli, wird auf Initiative der Israelitischen Kultusgemeinde für München und Oberbayern am St.-Jakobs-Platz bei einem Bürgerfest das 10jährige Bestehen gefeiert.

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