Mit ‘Ausstellung’ getaggte Artikel

Unsere neue Ausstellung „Sieben Kisten mit jüdischem Material“ – Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute wird aufgebaut

Nicht zu übersehen: Seit dieser Woche erhellt die neue Leuchtwand zur Ausstellung „Sieben Kisten mit jüdischem Material“ unseren Museumseingang. Foto: Kerstin Dembsky.

Jeder Handgriff muss jetzt sitzen. Bis zur Eröffnung unserer neuen Wechselausstellung „Sieben Kisten mit jüdischem Material“ – Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute am 5. November bleiben nur noch wenige Tage. Es wird geklebt, gerückt und gehängt – immer mit einem wachsamen Auge fürs Detail. Wir haben unserer Restauratorin und Ausstellungstechnikerin Sabine Menges und ihrem Produktionsteam über die Schultern geschaut und das bunte Treiben auf den Ausstellungsflächen für Sie fotografisch dokumentiert.

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„Eine Erinnerung ist eine Erinnerung ist eine Erinnerung?“ Eine Ausstellung in der ehemaligen Synagoge Kriegshaber

Diese in der Zeit des Nationalsozialismus vandalisierte Tora-Krone gelangte 1950 ins Hebrew Theological College in Skokie, Illinois. Heute ist sie im Illinois Holocaust Museum and Education Center zu sehen.

„Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose“, schrieb die US-amerikanische Schriftstellerin Gertude Stein 1913 in ihrem Gedicht „Sacred Emily“. Die neue Ausstellung des Jüdischen Kulturmuseums Augsburg-Schwaben in seiner Zweigstelle Ehemalige Synagoge Kriegshaber „Eine Erinnerung ist eine Erinnerung ist eine Erinnerung?“ knüpft an dieses berühmte Zitat an. Warum? Bis 17. Juni 2018 sind 23 Objekte zu sehen, die ursprünglich aus dem Umfeld der Synagoge stammen und nur für diese Ausstellung aus der ganzen Welt zurückgekehrt sind. Sie sind Träger verschiedener Erinnerungen, die sich in Schichten übereinander legen und deren Bedeutung nicht einfach zu bestimmen ist.

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„Nie wieder. Schon wieder. Immer noch. Rechtsextremismus in Deutschland seit 1945“ – NS-Dokumentationszentrum zeigt neue Sonderausstellung

Blick in die Ausstellung „Nie wieder. Schon wieder. Immer noch. Rechtsextremismus in Deutschland seit 1945“ | © Jens Weber

Worte, mit denen der Überlebende der Schoa Max Mannheimer zum Befreiungstag des KZs Dachau am 20. April 2001 mahnte, markieren den Beginn der Ausstellung: „Rechtsextremismus steht nicht nur in der Zeitung, sondern kommt täglich wirklich vor.“

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Neue Sonderausstellung im NS-Dokuzentrum: „Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute“

Blick in die Ausstellung „Angezettelt“ © Jens Weber

Jeder kennt sie, jeder sieht sie: Aufkleber mit „Refugees Welcome“, „Atomkraft? Nein Danke“ – intuitiv schieben sich bei diesen Slogans Bilder vor das innere Auge: gelbe Schrift und Grafik auf schwarzem Hintergrund; eine rote, freundliche Sonne auf gelbem Kreis. Zwei Beispiele für die Wirkmächtigkeit von Stickern, die sich in ihrer beiläufigen Präsenz auf Laternenmasten, öffentlichen Toiletten, Mülleimern etc. ins Gedächtnis einbrennen. „Angezettelt“, eine Ausstellung im NS-Dokuzentrum München, zeigt nun, wie dieses Medium seit dem späten 19. Jahrhundert auch immer wieder von rechten Bewegungen vereinnahmt wurde und wird – die ersten dokumentierten antisemitischen Aufkleber stammen aus den 1890er Jahren und warnen die Gäste der Berliner Straßenbahn davor, bei Juden zu kaufen.

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Auf der Zielgeraden…

… befindet sich nicht nur Ernst Emanuel Simon, Läufer und Titelfigur unserer nächsten Ausstellung zu jüdischen Identitäten im Sport, sondern auch das Team rund um die Vorbereitung für Never Walk Alone. Nur noch eine Woche bis zur Eröffnung und man kommt beinahe außer Atem, sieht man, wie rasant das Projekt unter vielen kundigen Händen immer mehr an Gestalt annimmt.

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Die Zeit läuft rückwärts: Letzter Vortrag und Ende der Wechselausstellung „Jüdisches Europa heute. Eine Erkundung“


Nur gute zwei Wochen besteht noch die Gelegenheit die aktuelle Wechselausstellung „Jüdisches Europa. Eine Erkundung“ zu besuchen und die Ergebnisse des zweisemestrigen Forschungsprojekts genauer zu betrachten, die zwölf Studierende des Instituts für Volkskunde/Europäische Ethnologie gemeinsam mit dem Jüdischen Museum München im vergangenen Jahr erarbeitet haben. Dabei gibt es viel zu entdecken, die Ausstellung zeichnet den individuellen Forschungsansatz und den Blickwinkel der Studierenden auf ganz unterschiedliche Orte im heutigen Europa nach, immer auf der Suche nach jüdischer Kultur und Lebensentwürfen von vor Ort lebenden Jüdinnen und Juden. ..mehr

Erinnerungen Julius Spanier

Julius Spanier bei der Wiedereröffnung der Synagoge Reichenbachstraße Fotografie, München, 20. Mai 1947; Digitales Archiv des Leo-Baeck-Instituts

Ab dem 15. Juli 2015 bietet das Jüdische Museum München in Kooperation mit der LMU ein besonderes Projekt: Studierende des Lehrstuhls für Geschichte und Kultur haben sich auf die Spuren des Münchner Arztes Julius Spanier (1880-1959) begeben und zeichnen in einer Studienraum-Ausstellung dessen bewegtes Leben nach. ..mehr

Medienecho zu JUKEBOX. JEWKBOX!

Wir freuen uns sehr über die Medienberichte aus Radio und TV zur Eröffnung unserer Ausstellung „JUKEBOX. JEWKBOX!. EIN JÜDISCHES JAHRHUNDERT AUF SCHELLACK UND VINYL“. Die Ausstellung ist bis 22. November in unserem Hause zu sehen.

Eine Übersicht über Stimmen aus den Medien: ..mehr

12 Dinge, die man über Nipper the dog wissen sollte

Wer sich ab Donnerstag unsere Ausstellung Jukebox. Jewkbox! Ein jüdisches Jahrhundert auf Schellack und Vinyl ansieht, der wird im Foyer von einem Hund auf einer großen Leuchtwand begrüßt. Jeder hat das Tier mit den gespitzten Ohren schon mal irgendwo gesehen. Aber wo genau? Anlässlich der #museumsweek verraten wir euch die Geschichte von Nipper, dem Hund! #secretsMW

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Jukebox – Jewkbox hinter den Kulissen: In diesem Aufbau ist Musik drin

Es geht laut her im Jüdischen Museum München, und das nicht nur, weil die Vorbereitungen für Jukebox.Jewkbox. Ein jüdisches Jahrhundert auf Schellack und Vinyl auf Hochtouren laufen. Eine Jukebox der Kultmarke Rock Ola aus den 1950ern wird bald für Schwung im Foyer sorgen. Bevor die Töne kommen hat sich unsere Mitarbeiterin Lilian Harlander mit Handykamera schon mal auf die Jagd nach Bildern gemacht. ..mehr