Mit ‘Holocaust’ getaggte Artikel

Zeitzeugengespräch: Ein Abend mit Hilde Grünberg

Auch der letzte Schemel im Foyer des Jüdischen Museums Münchens war am vergangenen Donnerstagabend besetzt: Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Kooperation mit der Europäischen Janusz Korczak Akademie, der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom und dem Jüdischen Museum München hatten zum Zeitzeugengespräch mit Hilde Grünberg eingeladen, das Interesse der Öffentlichkeit war überwältigend. Redakteurin Iris Tsakiridis, die für den BR bereits einen Fernsehbeitrag zum Thema gedreht hatte, führte durch den Abend, an dem mit Hilde Grünberg eine beeindruckende Frau Einblick in ihr bewegtes Leben gewährte.

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Dein Holocaust ist nicht mein Holocaust

Kurz vor der Projektion von “Ein Appartment in Berlin” haben wir Regisseurin Alice Agneskirchner im Stadtcafe getroffen. Als gebürtige Münchnerin freut sie sich, mal wieder in der Heimat zu sein – obwohl dies nicht ihr erster Besuch auf dem DOk.fest ist. ..mehr

Konzert: Hymne an die Namen

Eine Vertonung der Namen der Opfer der Shoah, um dadurch dem Unfassbaren einen Klang zu geben – so lautet die Idee der bekannten Berliner Mezzosopranistin Kim Seligsohn mit der „Hymne an die Namen“. Die Idee zu dem Projekt HYMNE AN DIE NAMEN entstand im September 2008. Im Rahmen einer Verlegung von Stolpersteinen sang Kim Seligsohn für ihre 1943 in Auschwitz ermordete Großmutter Marianne Peukert, einer geborenen Seligsohn. Aus dieser Erfahrung heraus erwuchs der Wunsch, auch anderer Opfer des Holocaust in dieser individuellen Form zu gedenken. Das Konzert am 20. Januar 2014, 19.00 Uhr im Jüdischen Museum dient auch als Kickoff für das „Jahr der Entscheidung“, wie 2014 von Terry Swartzberg, 1. Vorstand der Initiative Stolpersteine für München e.V., genannt wird. ..mehr

103 Jahre gelebtes Leben

Marylka Bender-Kellerer präsentierte gestern Abend mit den Autoren Harald Grill und Siegfried Maier ihre Biographie „Ich war schrecklich brav, viel zu brav“ im Jüdischen Museum München. Wenn man die 103-jährige Marylka Bender-Kellerer zu ihrem Leben befragt, meint sie nur: „Nichts Besonderes, da hat sich eins aus dem anderen ergeben – ich kann keine Holocaust-Geschichte erzählen.“ Doch wenn Harald Grill, der gemeinsam mit Siegfried Maier ihre Biographie herausgegeben hat, sich auf dem Podium im Jüdischen Museum mir ihr unterhält, breitet sich ein ganzes gelebtes Jahrhundert zwischen Polen, Deutschland und Frankreich vor dem Publikum aus. ..mehr

EBRAI 45/90 SULLA TELEVISIONE ITALIANA

Anfang Januar besuchte uns ein Team des italienischen Kultursenders RAI 3, um einen Beitrag über unsere aktuelle Ausstellung „Juden 45/90: Von da und dort – Juden aus Osteuropa“ zu drehen. Am 29. Januar wurde der Beitrag aus Anlass des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar im Magazin „Estoveste“ („Ost und West) gesendet. Mittlerweile ist das Magazin auch im Web abrufbar. Wer also sehen will, wie sich unsere Ausstellung auf italienisch anhört und ansieht, kann das HIER tun. Der Beitrag zu unserer Ausstellung, der am Münchner St.-Jakobs-Platz sowie im Wolfratshausener Ortsteil Waldram, dem ehemaligen Displaced-Person-Camp Föhrenwald aufgenommen wurde, beginnt bei 9’35“.