Mit ‘München’ getaggte Artikel

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur in Europa

Zum 18. Mal veranstalten dieses Jahr jüdische und nichtjüdische Organisationen gemeinsam am 3. September den Europäischen Tag der jüdischen Kultur. Von Aserbaidschan bis nach Portugal, von Großbritannien bis nach Mazedonien öffnen in 36 europäischen Ländern an diesem Sonntag jüdische Kulturdenkmäler ihre Tore. Einstige und aktuelle Synagogen, Friedhöfe, Schulhäuser, Ritualbäder, Museen und Gedenkstätten stehen, meist bei freiem Eintritt, zur Besichtigung offen. Der Tag lädt dazu ein, das historische und kulturelle Erbe der Juden in Europa kennen zu lernen.

In München bieten das Jüdische Museum München und das Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern ein vielfältiges Programm rund um den Jakobs-Platz:

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Urlaub dahoam: Ein Sommertag in München

Ein Gastbeitrag von Katrin Schultze-Naumburg

Es ist jedes Jahr dasselbe: in den letzten Julitagen wedelt halb München schon nervös mit den Reisetickets und wartet sehnsüchtig auf den Urlaub. Ich liebe diese Zeit im Jahr, die letzte aufbäumende Unruhe, bevor die Stadt in ihre Sommerpause verfällt. Und die schläfrige Ruhe im August danach, wenn sich die Welt in München ein bisschen langsamer und leiser zu drehen scheint.

Vor allem ist es aber die beste Zeit, um bei der Blogparade von muenchen.de zum Thema „Urlaub dahoam“ mitzumachen. Weil man im Urlaub eigentlich immer etwas Neues entdeckt, will ich diesmal auch eine etwas andere Seite meiner Heimatstadt erkunden. Daher habe ich mir ein Motto gesetzt: ein Sommertag in München, ganz im Geiste jüdischer Kultur.

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Jüdisches Leben in München in den 1950er und 1960er Jahren

Rachel Salamander

Im Studienraum des Jüdischen Museums München ist derzeit eine Ausstellung von Studierenden der LMU München zu sehen. Sie basiert auf Zeitzeugeninterviews, die mit Vertreterinnen und Vertretern der ersten Nachkriegsgeneration von Münchner Juden geführt wurden.

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Neue Sonderausstellung im NS-Dokuzentrum: „Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute“

Blick in die Ausstellung „Angezettelt“ © Jens Weber

Jeder kennt sie, jeder sieht sie: Aufkleber mit „Refugees Welcome“, „Atomkraft? Nein Danke“ – intuitiv schieben sich bei diesen Slogans Bilder vor das innere Auge: gelbe Schrift und Grafik auf schwarzem Hintergrund; eine rote, freundliche Sonne auf gelbem Kreis. Zwei Beispiele für die Wirkmächtigkeit von Stickern, die sich in ihrer beiläufigen Präsenz auf Laternenmasten, öffentlichen Toiletten, Mülleimern etc. ins Gedächtnis einbrennen. „Angezettelt“, eine Ausstellung im NS-Dokuzentrum München, zeigt nun, wie dieses Medium seit dem späten 19. Jahrhundert auch immer wieder von rechten Bewegungen vereinnahmt wurde und wird – die ersten dokumentierten antisemitischen Aufkleber stammen aus den 1890er Jahren und warnen die Gäste der Berliner Straßenbahn davor, bei Juden zu kaufen.

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Bierschlegel und Staffelei – Die Familie Schülein und das „Löwenbräuzelt auf dem Oktoberfest“

Löwenbräuzelt auf dem Oktoberfest, Julius Wolfgang Schülein (1881-1970), Um 1930 Aquarell auf Papier, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau

Würde man dieses Aquarell heute auf Postkarten drucken, so würde es dieser Tage bestimmt hundertfach aus den Postkartenständern auf der Theresienwiese und auch außerhalb gezogen werden: ein Oktoberfestmotiv mit Löwenbräuzelt, um 1930  von Julius Wolfgang Schülein gemalt, einem Cousin des damaligen Löwenbräu-Generaldirektors Hermann Schülein. ..mehr

Ein Museumsgründer feiert seinen 70. Geburtstag

Richard Grimm mit Dr. Andreas Heusler und Bernhard Purin, den Gastgebern des Abends

Das Jüdische Museum München am St.-Jakobs-Platz hatte einen kleinen, aber feinen Vorgänger: Das 1989 gegründete private Jüdische Museum in der Maximilianstraße. Sein Gründer Richard Grimm feierte vor wenigen Tagen seinen 70. Geburtstag – ein Anlass für das Stadtarchiv München und das Jüdische Museum München, zu einem Empfang an den St.-Jakobs-Platz einzuladen.
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COMICS IN DER GANZEN STADT – DAS COMICFESTIVAL MÜNCHEN 2015

Der Countdown läuft und nicht nur Comicfans dürfen gespannt sein! Zum mittlerweile fünften Mal öffnet das Comicfestival München nächste Woche seine Pforten. Vom 4. bis 7. Juni wird in der Alten Kongresshalle und an vielen anderen Orten in ganz München so Einiges geboten. Comicfreunde und Interessierte – beim letzten Festival vor zwei Jahren waren es 12.000 – können sich auf ein abwechslungsreiches Programm an Ausstellungen, Vorträgen, Signieraktionen und Zeichenkursen freuen.

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Ab ins Kino! Das diesjährige DOK.fest hat begonnen

Am Donnerstag begann wieder das DOK.fest, das Internationale Dokumentarfilmfestival München und nun heißt es schon zum 30. Mal für die nächsten zehn Tage  wieder: ab ins Kino und sich verlieren.
Das Programmheft verspricht eine so große und abwechslungsreiche Zahl an spannenden filmischen Portraits, dokumentarischen Alltagsstudien und filmischen Zeugnissen dieser so widersprüchlichen, harten, schönen Welt, dass es sich an dieser Stelle eigentlich fast erübrigt, einzelne Filme herauszuheben. ..mehr

30. Internationales Dokumentarfilmfestival München

30 Jahre DOK.fest – 07. bis 17. Mai 2015

Das Filmmuseum von innen

Begonnen hat alles im Jahr 1985 in zwei Kinosälen in München. Dieses Jahr wird das DOK.fest 30! Aus diesem Anlass bringt das Festival dieses Jahr an zehn statt wie gewohnt sieben Tagen den künstlerischen Dokumentarfilm auf die große Kinoleinwand: 140 Filme aus 38 Ländern sind an elf Spielorten in der Stadt zu sehen, Filmemacher aus der ganzen Welt zu Gast.
Neben den Wettbewerbsreihen gibt es viele Specials wie DOK.money, DOK.network Africa, DOK.music im Open Air oder Best-of-Oscars. ..mehr

Pessach – die Freiheit feiern

Pessach ist ein besonderes Fest innerhalb des jüdischen Jahreskreises. Die Atmosphäre ist sehr feierlich und das aus gutem Grund. Pessach erinnert nämlich an ein ganz wichtiges Ereignis in der jüdischen Geschichte und Tradition: den Auszug der Israeliten aus Ägypten und das Ende der Knechtschaft unter dem Pharao. Und dies bedeutete vor allem eines: Freiheit! Wenn das kein Grund zum Feiern ist…
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